Montag, 28. Juli 2014, 15:57 Uhr

Das waren die Deutschen Blobbing- Meisterschaften - Blobbing was?

Die Sieger der zweiten Deutschen Blobbing Meisterschaften stehen fest.

Das Team “Team Name” mit dem Blobber Felix Hirt und den Jumpern Omme Demel und Alexander Meier konnten sich im Finale in Schweinfurt gegen 15 Konkurrenten durchsetzen.

Was ein Großteil der deutschen Bevölkerung bisher nur von den Guinness-Rekorden aus dem Fensehen kennt, konnte 2014 selbst ausprobiert werden. Der Orangina-Blob ging auf Deutschlandtour und machte dabei in sieben deutschen Städten halt. In den sieben Battles wurden die Landesmeister des jeweiligen Bundeslandes ermittelt – die jeweiligen Sieger, und einige Wild-Card Teams, qualifizierten sich direkt für die Deutschen Blobbing Meisterschaften 2014, welche nun beim finalen Tourstop am 26. Juli in Schweinfurt ausgetragen wurden.

Wie Blobbing funktioniert ist leicht erklärt: Im Wasser schwimmt der Blob, ein mit Luft gefüllter, zehn Meter langer Riesenschlauch aus einer speziellen, vinylhaltigen Materialmischung. Der “Blobber” sitzt auf dem einen Ende des Blobs. Die “Jumper” springen von einem Sprungturm auf das andere Ende des Blobs und katapultieren dadurch den “Blobber” meterhoch in die Luft.

Blob Deutschland – die Initiatoren der neuen Trendsportart – brachten mit Unterstützung von ‘Orangina’, der Limonade mit dem feinem Fruchtfleisch, nicht nur den Blob vor die heimische Haustüre, sondern richteten darüber hinaus auch noch die zweiten Deutschen Blobbing Meisterschaften aus.

Im Finale um die Deutschen Blobbing Meisterschaften traten 15 Teams, bestehend aus jeweils zwei Jumpern und einem Blobber gegeneinander an. Eine fachkundige Jury bewertete die Teams dabei nach Kriterien wie “Tricks”, “Style” und “Landung”. Spannung war dabei garantiert – nicht nur für die Teilnehmer, sondern vor allem auch für die Zuschauer. Das große Finale um Platz 1 hat das Team “Team Name” (Blobber: Felix Hirt, Jumper: Omme Demel, Alexander Meier) für sich entschieden und damit seinen Titel von 2011 (1. DM in Allersberg) verteidigt. Den zweiten Platz hat das Team “Blob Germany” (Blobber: Lukas Eglseder, Jumper: Patrik Baumann, Finn Ehlers) belegt. Der Punktestand nach dem Finale war 29:24 (Höchstpunktzahl 30).

Felix Hirt vom “Team Name” zeigte im Finale einen sog. “double full in – back out” (doppelter Rückwärtssalto mit zweifacher Schraube) und sorgte auch für den “Best Trick” des Tages mit einem “double back – triple full” (doppelter Rückwärtssalto mit dreifacher Schraube) – einem Trick, den weltweit noch kein Blobber zeigen konnte.

Rund 1500 Zuschauer verfolgten den spannenden Contest. Beim Freiblobben hatte außerdem jeder die Möglichkeit, den Blob selbst auszuprobieren.

Foto: Schweppes/David Stein/ Blob Germany”