Montag, 28. Juli 2014, 23:18 Uhr

Lady Gaga: Videos brachten 800.000 Euro

Lady Gaga ist als Kunstobjekt offenbar noch immer heiß begehrt.

Die Videos ’23 Video Portraits of Lady Gaga’ von Theaterregisseur Robert Wilson brachten am Wochenende bei einer Auktion über 800.000 Euro ein. Bei der jährlichen ‘Watermill Center’-Gala in den Hamptons waren die kontroversen Clips des ‘Born this Way’-Stars der Renner bei der Versteigerung. In ihnen ist Gaga unter anderem nackt und kopfüber hängend zu sehen. Die provokanten Aufnahmen Gagas wurde das erste Mal im ‘Louve’ in Paris ausgestellt.

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Der ‘Avantgarde’-Regisseur ersetzte die Protagonisten bekannter Stücke durch Gaga. Zustande kam diese ungewöhnliche Inszenierung durch Wilsons Begeisterung für die Ausnahmekünstlerin. “Lady Gaga hat mich einfach umgehauen. Sie ist so eine disziplinierte und perfektionistische Frau. Ihre Schönheit ruht tief in ihrem Inneren. Das macht sie so besonders”, schwärmt der Regisseur in der ‘New York Post’. Die Kunstwerke sind unter anderem eine Hommage an Jacques-Louis David’s ‘The Death of Marat’. Bei der Auktion amüsierten sich Kunstkenner und Promis gleichermaßen. Ein Opernstar sang auf der Aftershowparty. Allerdings blieb ihr Anblick den Gästen verborgen, da sie sich in einem ausgegrabenen Loch tief im Boden befand. Zudem konnten die Gäste den Gitarrenklängen von Jim Jarmush lauschen. (Bang)

Foto: WENN.com