Freitag, 01. August 2014, 12:29 Uhr

Der Riesenaffe vom Alexanderplatz läutet die Revolution ein

Seit gestern Morgen blickt am Berliner Alexanderplatz ein gigantischer Caesar auf die Passanten hinab.

Sechs Meter ragt der sechs Tonnen schwere und neun Meter hohe dreidimensionale Kopf des Schimpansen aus dem Gebäude eines Elektronikmarkts am Alexanderplatz heraus und verkündet die Herrschaft der Affen. Ein Anblick, wie ihn die Hauptstadt noch nicht erlebt hat und der den ganzen August für Aufsehen und Staunen sorgen wird.

Neben dem haushohen Graffiti mit Caesar und Malcolm, den zwei Hauptakteuren des bildgewaltigen Kinoabenteuers an der Oberbaumbrücke und einer begehbaren „verlassenen Welt“ und bemalten Bauzäunen an der Humboldtbox vor der Stadtschlossbaustelle, ist dies die dritte ungewöhnliche Berlin-Aktion der Twentieth Century Fox für den deutschen Kinostart des neuen Blockbusters ‘Planet der Affen – Revolution’.

Das Werk von US-Regisseur Matt Reeves, mit Gary Oldman in einer weiteren Hauptrolle, erzählt vom Machtkampf der Menschen gegen die Affen und kommt nächste Woche Donnerstag ins Kino.

Schauspieler Andy Serkis verkörpert in dem Science-Fiction-Drama den Schimpansen und Primatenanführer Caesar.
Der britische Schauspieler hat über seine Beschäftigung mit Primaten und durch sein Mitwirken an den ‘Planet der Affen’-Filmen auch einiges über Menschen erfahren.

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“Was uns als Menschen angeht, kann man lernen, dass es einen tierischen Teil in uns gibt, den wir unterdrücken”, sagte der 50-Jährige im Interview der Nachrichtenagentur dpa. Und das könne riskant werden: “Wir denken, wir sind überlegen, weil wir unseren Intellekt haben. Dass wir uns weigern, den animalischen Anteil in uns zu akzeptieren, kann sehr gefährlich sein. Wenn er sich dann mal zeigt, wissen wir nicht, wie wir damit umgehen sollen”. (dpa/KT)

Fotos: FOX, WENN.com/Hoffmann