Sonntag, 03. August 2014, 18:36 Uhr

Überfliegerin Foxes über Zedd, Geld und einen Wasserkocher

Eine der aufregendsten Newcomer der letzten beiden Jahre ist definitiv Foxes (25).

In ihrer Heimat Großbritannien ist sie schon ziemlich big am Start. Hier in Deutschland steht Foxes noch in den Startlöchern, obwohl wir sie eigentlich alle schon durch ihren Hit ‘Clarity’ aus 2012 – zusammen mit DJ und Produzent Zedd – kennen. Auch ihre Singles ‘Let Go For Tonight’ und ‘Glorious’ aus ihrem neuen  Album ‘Glorious’ dürfte der ein oder andere bereits aus dem Radio kennen. klatsch-tratsch.de-Reporter Dennis hat sich mit der schönen Britin, die während des Gesprächs “jetlegbedingt” fast eingeschlafen wäre, unterhalten.

Deine Texte sind meistens ziemlich traurig. Bist du eine melancholische Person?
Ich würde eher sagen, dass ich wie ein großes hyperaktives Kind, das von seinen Emotionen schreibt. Schreiben ist wie eine Therapie für mich. Ich mag diese glücklichen und gleichzeitig traurigen Dinge. Dieses Gefühl liebe ich auch bei Filmen. Ich habe definitiv eine melancholische Ader.

Durch Zedds Single ‘Clarity’ hattest du deinen großen Durchbruch. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Zedd hat längere Zeit nach einer Künstlerin für ein Feature gesucht. Er hat einen Song von mir gehört und dann haben wir uns via Skype zusammengeschlossen. Es ging plötzlich alles ganz schnell. Ich bin dann nach LA geflogen und das war dann auch schon der Anfang der Zusammenarbeit. Keiner von uns hat geahnt das ‘Clarity’ so abgehen könnte.

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Abgegangen ist der Song definitiv. ‘Clarity’ hat sogar einen Grammy bekommen. Wie fühlt es sich an Teil eines so großen Projekts zu sein?
Wirklich unbeschreiblich. Ich bin gesegnet, da dabei sein zu dürfen. Ich verdanke dieser Zusammenarbeit echt eine Menge. Das Ding ist wirklich um die ganze Welt gegangen und ein echter Selbstläufer geworden. Ich weiß, dass der Song viele Leute glücklich gemacht hat und das bedeutet mir eine Menge. Mit der Tatsache, dass dieser Song einen Grammy gewonnen hat, ist einer meiner absoluten Träume erfüllt worden.

Hast Du noch Kontakt mit Zedd?
Ja, klar. Er ist ein guter Freund und diese Freundschaft bedeutet mir echt viel. Er ist wirklich großartig.

Deine Musikkarriere läuft gerade echt gut. Was wäre dein Plan B gewesen, wenn es mit der Musik nicht geklappt hätte?
Ich glaube ich würde eine Bäckerei eröffnen und mein restliches Leben Kuchenbacken.

Was hast du dir als erstes von deinem Geld gekauft?
Ich weiß es gar nicht mehr. Ich bin aber auch ganz eigen, wenn es um Geld geht. Ich konnte schon in meiner Kindheit nicht viel mit dem Konzept von Geld anfangen. Ich lebe nicht für Geld. Vermutlich habe ich meine Mum zum Essen eingeladen.

Du hast eine kleines Rolle in der TV-Serie ‘Dr. Who’ bekommen …
Ja, aber ich darf da leider nicht so viel darüber verraten. Es war wirklich aufregend. Ich hatte einen Auftritt in Liverpool und daneben war eine Dr. Who-Convention und ich bin nach meinen Auftritt von den Produzenten durch die Ausstellung geführt worden und ich habe denen erzählt wie sehr ich diese Serie liebe. Eine Woche später bekam ich telefonisch das Angebot in einer Folge mitzuspielen. Natürlich habe ich zugesagt.

Ich habe gehört, du hasst es, das nette Mädchen von nebenan genannt zu werden.
Naja, ich werde eigentlich häufiger „süß“ genannt. Das nervt mich tatsächlich. Wenn man ständig mit einer Sache betitelt wird, dann möchte man irgendwann mal das Gegenteil davon.

Was war dein abgefahrenstes Erlebnis mit einem Fan?
Das war bei einem Konzert. Ich war dabei die Bühne zu verlassen und da wollte ein Fan, dass ich seinen Wasserkocher signiere und der hat den wirklich dabei gehabt und damit in der Luft rumgefuchtelt. Beim genauen betrachten habe ich gesehen, dass mein Gesicht auf den Wasserkocher gemalt war. Das war echt seltsam.