Mittwoch, 06. August 2014, 13:22 Uhr

Sophie Marceau wieder zurück im Kino: "Die Liebe ist alle Schmerzen wert!"

Das französische Schauspieler-Ehepaar Sophie Marceau (47) und Christopher Lambert,(57), hat sich nach sieben gemeinsamen Jahren getrennt.

Im Interview mit der Zeitschrift ‚Meins‘ sagte die schöne Sophie Marceau jetzt dazu: „Du kannst die Liebe nicht kontrollieren. Aber sie macht dich auch zu einem besseren Menschen, lehrt dich Großzügigkeit und Offenheit. Du lernst auch, Zerbrechlichkeit zu zeigen. Natürlich kann die Liebe dir auch Leid zufügen, aber das gehört dazu. Deshalb darf man nie zögern, sich zu verlieben. Die Liebe bringt dir so viel Gutes, deshalb ist sie alle Schmerzen wert!“

UPDATE 17. November 2016: Sophie Marceau: Das ewige Schnuckelchen wird 50

Dass Seitensprünge bei Männern heute noch leichter akzeptiert werden als bei Frauen findet sie ungerecht. Sophie Marceau dazu: „Unsere Gesellschaft denkt nun einmal so. Wobei sich das langsam zu ändern beginnt. Das heißt trotzdem nicht, dass wir Frauen so wie Männer sein und unsere Partner genauso gedankenlos betrügen sollen.“

Über ihr Leben heute sagt die Schauspielerin: „Ich mache Sport. Es ist wichtig, gut zu essen und aktiv zu bleiben. Ich konzentriere mich auf meinen Weg, weil ich dazugelernt habe und mich besser kenne. Ich weiß jetzt, was ich will – und was nicht!“

Manchmal dauert es etwas länger, bis sich die Wege im Leben kreuzen. Im Falle von Sophie Marceau und François Cluzet aus ‚Ziemlich beste Freunde‘ (der immer aussieht wie die französische Ausgabe von Dustin Hoffman)  über 30 Jahre – so lange standen die beiden Schauspieler bereits für französische und internationale Produktionen vor der Kamera, bis sie ihr neuer Film ‚Ein Augenblick Liebe‘ zusammengeführt hat. Dabei begann Sophie Marceaus Karriere 1980 in ihrer ersten Kinorolle direkt mit einem Knall: Als Teenager Vic in „La Boum – Die Fete“ wurde sie quasi über Nacht zu einer der europäischen Jugendikonen der 80er Jahre. Im Anschluss bewies sie in zahlreichen Rollen ihre Wandlungsfähigkeit, bis sie 1995 im Oscar-gekrönten Kinoerfolg ‚Braveheart‘ an der Seite und unter der Regie von Mel Gibson ihren weltweiten Durchbruch feierte.

Seitdem festigte sie ihre Stellung als französischer Weltstar mit Rollen wie der undurchschaubaren Elektra King in „James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug“ oder als „Anna Karenina“.

Darum geht’s: Pierre (François Cluzet) ist seit 15 Jahren glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Eigentlich ist er mit seinem Leben sehr zufrieden. Bis er eines Abends auf einer Buchpremiere die erfolgreiche Schriftstellerin Elsa (Sophie Marceau) kennenlernt. Es knistert sogleich gewaltig zwischen ihnen. Sie flirten, lachen, lassen sich nicht mehr aus den Augen. Aber für Elsa sind verheiratete Männer tabu. Und auch Pierre will seiner Frau nicht untreu werden.

Zwei Wochen später treffen sie sich unerwartet wieder. Dieselbe magische Anziehung wie beim ersten Mal. Als sie sich trennen, beschließen sie, ein Wiedersehen dem Zufall zu überlassen. Doch manchmal kann ein einziger Augenblick das ganze Leben ändern.

Fotos: Alamode