Freitag, 08. August 2014, 9:36 Uhr

Shootingstar Jannis Niewöhner: "Vor der Kamera ist mir nichts peinlich"

Jung-Schauspieler Jannis Niewöhner startet auf der Leinwand derzeit voll durch.

Im August laufen gleich drei Kinofilme (‘Saphirblau’, ab 14. August; ‘Besser als Nix’, ab 21. August und ‘Doktorspiele’, ab 28. August) mit ihm an.

Der attraktive 22-Jährige ist ein totales Arbeitstier: “Bei neuen Projekten lerne ich meine Rolle so intensiv, dass ich gar nicht merke, wie die Tage und Wochen verfliegen”, erzählt er im Interview mit dem Magazin ‘Joy’. Vor Papierkram oder organisatorischen Dingen hat der Newcomer dagegen einen Horror: “Davor drücke ich mich gerne oder schiebe sie ewig vor mir her.”

Mehr zum Thema: Mädchenschwarm Jannis Niewöhner über “Saphirblau”

Große Gefühle lebt Niewöhner, der mit Schauspielkollegin Emilia Schüle (“Vaterfreuden”) zusammen ist, auch privat aus: “Ich kann sehr romantisch sein!”, verrät er in ‘Joy’ “Aber ich bin kein Typ, der seiner Freundin Blumen mitbringt. Wenn ich Gefühle zeige, dann auf meine eigene Art und Weise – zum Beispiel mit einem Liebesbrief!”

Die Schauspielerei wurde dem gebürtigen Krefelder schon in die Wiege gelegt: Seine Eltern, beide Regisseure, kommen aus der Branche. Schon in seiner Kindheit zeichnete sich ab, dass es auch ihn ins Rampenlicht zieht: “Ich besaß eine Kostümkiste aus dem Fundus meines Vaters. Wenn ich mich verkleidet habe – am liebsten als einer der drei Musketiere -, war ich in meiner ganz eigenen Welt.” Probleme mit freizügigen Szenen wie in der Komödie “Doktorspiele” hat Niewöhner deshalb auch nicht: “Vor der Kamera darf mir nun mal nichts peinlich sein – sonst hätte ich mir definitiv den falschen Job ausgesucht.”

Unser Szenenfotos sind aus ‘Besser als nix’. Und darum geht’s: Während sein bester Kumpel Mike (Jannis Niewöhner) an Autos schraubt und mit seiner Freundin Maren (Emilia Schüle) nichts anbrennen lässt, hat Tom (François Goeske) eine etwas außergewöhnlichere Beschäftigung: Er verkauft Särge und „Urnen des Monats“ an Trauernde, deren Liebsten gerade das Zeitliche gesegnet haben.

„Bestattungsfachkraft“ hatte ihm die freundliche Dame von der Berufsberatung ans Herz gelegt, und genau deswegen steht er jetzt im Bestattungsinstitut „Heimkehr“ und muss sich an seine nicht ganz alltäglichen Kollegen gewöhnen. An Olga (Nicolette Krebitz) mit ihrem charmant ukrainischen Akzent, die das Leben und den Tod so beneidenswert einfach nimmt. An Hans (Clemens Schick), dem sein siebter Sinn schon vor dem offiziellen Anruf sagt, wohin er mit seinem Leichenwagen als nächstes fahren muss.

Und an seinen Chef Herrn Hiller (Martin Brambach), der sich durch Tom und seine im Altenheim lebende Oma Wally (Hannelore Elsner) ganz neue Kundenkreise erschließt. Toms Vater Carsten (Wotan Wilke Möhring) würde ihn lieber als Metzger sehen, dafür findet Sarah (Anna Fischer) seinen neuen Job umso besser. Und auch wenn Tom selbst seiner Berufswahl anfangs skeptisch gegenüber stand: Für ihn läuft es langsam aber sicher richtig rund. Dann aber wird er auch privat mit dem Tod konfrontiert – und das Leben muss beweisen, dass es stärker ist…