Samstag, 09. August 2014, 15:50 Uhr

Ex-Queensberry Leo plaudert hier über ihr neues Duo "Resaid"

Leo Bartsch (25) kennt jeder als Ex-Queensberry Mitglied, das gehört nun der Vergangenheit an, denn sie hat sich mit der Youtuberin Tamara „Tammy“ Ruprecht (22) zusammen getan und das Projekt Resaid gegründet.

Die Idee: Die zwei Mädels machen jedoch nicht irgendwelche Musik, sondern covern durchweg bekannte Stücke aus den 90er Jahren und interpretieren das in einer Akustik Version neu wieder. Zu hören gibt es das auf dem soeben erschienen Album ‚Acoustic Adventures‘. klatsch-tratsch.de traf die Ladies zum Interview.

Wie seid ihr überhaupt zusammen gekommen?
Wir wurden unabhängig voneinander von der Plattenfirma angefragt. Das Konzept gab es schon eine Weile – seitens der Plattenfirma und des Produzententeams. Wir kannten uns davor gar nicht. Wir waren dann beim ersten Treffen in München zusammen Essen, mit ein paar anderen von der Plattenfirma. Am Anfang waren wir schon etwas schüchtern, aber haben uns dann direkt gut verstanden. Über das ganze letzte Jahr haben wir uns auch echt gut angefreundet, alles was wir erlebt haben, hat uns natürlich auch zusammen geschweißt.

Wir habt ihr auf das Projekt reagiert, als ihr erfahren habt, es geht um Coversongs?
Also wir fanden die Idee von Anfang an total super. Wir sind beide ja schließlich Kinder der 90er, sind da aufgewachsen. Die Idee, das neu aufzunehmen und es wieder hörbar zu machen, davon waren wir begeistert. Denn klar, man hört sich heuzutage nicht mehr die Technosongs der 90er an, aber trotzdem sind es ja alles schön produzierte und geschriebene Songs.

Wird Resaid ein einmaliges Projekt bleiben?
Klar, ein langfristiges Projekt ist schon geplant, doch jetzt konzentrieren wir uns erst einmal auf das Album. Wir müssen natürlich auch erst schauen, wie das Projekt überhaupt ankommen, deswegen setzen wir gerade alles auf das Album ‚Acoustic Adventures‘.

Was könnt ihr uns denn über  ‚Acoustiv Adventures‘ erzählen?
Die Songs kennt eigentlich jeder. Wir finden, es ist teilweise echt sehr überraschend, was aus den Songs geworden ist. Wenn man nur die Danceversionen der Songs kennt, braucht man bei dem ein oder anderen Lied eine Weile, um überhaupt zu erkennen, um welches es sich handelt. Jedoch ist es sehr abwechslungsreich. Wir haben nicht alle Songs auf dieselbe Art und Weise umgewandelt, sonder eben sehr unterschiedlich. Der Sound ist im Allgemeinen sehr sommerlich und entspannt und eignet sich sehr für eine Gartenparty.

Ihr meintet ja, das Konzept zum Projekt gab es bereits, waren die Songs auch bereits vorgegeben oder hattet ihr Mitspracherecht?
Es gab eine Auswahl an Songs, da die Musiker schon vorgearbeitet hatten. Wir konnten aber dennoch  so viel Einfluss auf die Musik nehmen, indem wir viel an der Gesangsmelodie gemacht haben. Wir haben schließlich auch unseren persönlichen Stil mit eingebracht und viel experimentiert.

Gibt es bereits Pläne für Live-Auftritte und eine Tour?
Also bis jetzt noch nicht Konkretes, wir schauen was kommt. Aber grundsätzlich kann man sagen, das Projekt ist für Live-Auftritte sehr gut geeignet. Wir haben ja bereits so ein paar Unpluged Sachen eingespielt und diese auch als Videos hochgeladen. Wir schauen natürlich ob die Leute das Album mögen und dann, wenn die Leute uns Live sehen wollen, dann natürlich sehr gerne.

Fotos: SonyMusic, WENN.com/Patrick Hoffmann