Samstag, 09. August 2014, 16:32 Uhr

"Himmel oder Hölle" am Samstagabend: "Wer wird Millionär?" trifft auf "Jackass"

Der eine Kandidat verliert seine Haare und sieht aus wie ein Mönch mit Tonsur. Der andere knutscht mit Döner-Manni (65) und ein Dritter stoppt einen Ventilator – mit seiner Zunge.

Das sind wirklich teuflische Höllenaufgaben. In der neuen TV-Show “Himmel oder Hölle” heute um 20.15 Uhr, sind die Spieler nicht verloren, wenn sie beim Quiz nicht die richtige Antwort auf die Frage wissen. Denn dann schickt Jochen Schropp seine Teilnehmer in die Hölle: “Die Show ist eine Mischung aus ‘Wer wird Millionär’ und ‘Jackass’, also eine Quiz-Game-Show der extremen Sorte.”

Unten angekommen macht Evelyn Weigert den Kandidaten die Hölle heiß: Wie weit werden die Spieler für eine Gewinnsumme von bis zu 50.000 Euro gehen?

Und so funktioniert die Show: Wenn “Blödheit” wehtun würde … Was das heißt, erfahren die “Himmel oder Hölle”-Teilnehmer Studentin Hanna (25, Köln), Polizist Jan-Erik (27, Münster) und Barbesitzer René (29, Köln) am eigenen Leib.

Moderator Jochen Schropp stellt den Spielern oben im “Himmel” des zweistöckigen Showstudios Fragen mit vier Antwortmöglichkeiten. Ist sich der Kandidat nicht sicher, kann er den Leidens(um)weg über die “Hölle” nehmen. Unten gibt es teuflische Aufgaben, wie zum Beispiel dem
“Unglücksrad der Frisuren”: “Gleich ist Schluss mit lustiger Reggae-Stimmung auf deinem Kopf.”

Wer die Herausforderung annimmt und besteht, hat die Gewinnstufe geschafft und darf die nächste “Himmels”-Frage beantworten. Insgesamt gibt es in zehn Runden bis zu 50.000 Euro zu gewinnen. Himmlischer Spaß oder Höllenqualen – wie weit werden die Teilnehmer für Geld gehen?

In seiner neuen Rateshow mit Ekelfaktor will Moderator Jochen Schropp jedenfalls eine persönliche Beziehung zu den Kandidaten aufbauen.

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Dafür hat sich der Fernsehmann schon einmal in die Rolle seiner Studiogäste versetzt.

“Ich habe selbst Spiele ausprobiert. Einige sind gar nicht so schlimm, wie sie aussehen und kosten einfach nur Überwindung. Die sind nicht gefährlich und tun auch nicht sonderlich weh.” Schropp gibt aber zu: Aufgaben mit Ekelessen wären für ihn die absolute Hölle. (kT/DPA)

Fotos: ProSieben