Dienstag, 12. August 2014, 22:46 Uhr

Robin Williams: Selbstmord - aber kein Abschiedsbrief?

Nach der schockierenden Nachricht vom Tod des Schauspielers Robin Williams werden nach und nach weitere Details zu den Umständen seines plötzlichen Todes bekannt.

Laut der Promi-News-Seite ‘TMZ’ soll der Oscar- und fünffache Golden-Globe-Preisträger (‘Good Will Hunting’) sich erhängt haben. Er wurde am Montagmittag (11. August) leblos in seinem Haus in Kalifornien gefunden. Einem Bericht der Polizei zufolge habe er sich mit einem Gürtel erhängt, zudem hätten sich auch leichte Schnittverletzungen an seinem linken Handgelenk befunden.

Einen Abschiedsbrief soll der 63-Jährige nicht hinterlassen haben, heißt es.

Mehr zum Thema Robin Williams: Es gibt noch diese vier unveröffentlichten Filme

Ein Sprecher des Hollywoodstars erklärte in einem offiziellen Statement: “Robin Williams ist heute Morgen von uns gegangen. Er litt an schweren Depressionen. Dies ist für uns alle ein tragischer und plötzlicher Verlust. Die Familie wünscht sich jetzt vor allem, dass ihre Privatsphäre in dieser schwierigen Zeit geachtet wird, damit sie um einen geliebten Menschen trauern kann.”

Mehr zum Thema Robin Williams: Auch Riesenerfolg schützt nicht vor Depressionen

Robin Williams hinterlässt mit Zak (31), Zelda (25) und Cody (23) drei Kinder. Seine Frau Susan Schneider, mit der er drei Jahren verheiratet war, erklärte gegenüber der ‘New York Times’: “Heute Morgen habe ich meinen Mann und meinen besten Freund verloren. Die Welt hat einen wunderbaren Menschen verloren. Mein Herz ist gebrochen. Wenn wir uns an ihn erinnern, soll nicht sein Tod im Mittelpunkt stehen, sondern die unzähligen Augenblicke voller Freude und Lachen, die er uns geschenkt hat.”

Selbst der US-Präsident kondolierte. “Er brachte uns zum Lachen. Er brachte uns zum Weinen”, erklärte Barack Obama. Und Williams habe sein Talent mit denen geteilt, die seine Hilfe brauchten, von Soldaten fern der Heimat bis zu den an den Rand Gedrängten auf den Straßen. Zweimal hatte Williams selbst Präsidenten gespielt, als Spaßmacher (Theodore Roosevelt 2006 in ‘Nachts im Museum’) und in einem Drama (Dwight Eisenhower vor genau einem Jahr in ‘The Butler’). (Bang/dpa)

Foto: WENN.com