Donnerstag, 14. August 2014, 23:17 Uhr

Ehefrau verriet: Robin Williams litt an Parkinson

Hollywood-Schauspieler Robin Williams litt an Parkinson im frühen Stadium. Dies verriet jetzt seine Frau Susan Schneider. Der 63-jährige Schauspieler hatte sich am Montag in seinem Haus das Leben genommen.

Schneider zufolge hatte Williams seine Alkoholprobleme im Griff. Er habe “mutig” gegen Depressionen und Angstzustände angekämpft. Der Schauspieler sei in einer frühen Phase der Parkinson-Krankheit gewesen. “Er war noch nicht so weit, dies öffentlich mitzuteilen”, führte Schneider in einer Erklärung aus.

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Robin habe “so viel Zeit seines Lebens damit verbracht, anderen zu helfen. Er wollte, dass wir lachen und nicht so viel Angst haben”, hieß es in der Erklärung, die ‘US Today’ veröffentlichte, weiter. Sein größtes Erbe sei neben seinen Kindern “die Freude, die er anderen gemacht hat. Vor allem jenen, die persönliche Kämpfe ausgefochten haben (…) Wir hoffen, dass der tragische Tod von Robin anderen die Stärke und Kraft gibt, Unterstützung zu suchen, wenn sie solche Kämpfe auszufechten haben.”

Der dreifache Vater und Oscar-Preisträger war in seinem Haus im kalifornischen Tiburon tot gefunden worden. Williams litt seiner Sprecherin zufolge schon seit längerem unter schweren Depressionen, war lange alkoholsüchtig gewesen und hatte früher auch Rauschgift genommen.

Parkinson ist eine nervenbedingte Bewegungsstörung, die vor allem ältere Menschen trifft. Bei der unheilbaren Krankheit sterben Nervenzellen ab, die Kontrolle über Gliedmaßen geht verloren.

Unterdessen wurde bekannt, dass Twitter-User Williams’ 25-jähriger Tochter Zelda offenbar ein angebliches Todesfoto ihres Vaters mit einem Link geschickt hätten, den diese aber nicht geöffnet habe. Einige Accounts seien daraufhin gesperrt worden. Die 25-Jährige wolle sich nun von Twitter und Instagram verabschieden.

Del Harvey, die Sicherheitschefin von Twitter, erklärte laut ‘Bild.de’: “Wir sind dabei, zu überlegen, wie wir unsere Regeln weiter verbessern können, um mit tragischen Situationen wir dieser besser umzugehen.” (dpa/KT)

Foto: WENN.com