Freitag, 15. August 2014, 19:22 Uhr

Jochen Schropp zum Start von "Promi Big Brother": "Es ist einfach sehr pur!"

Jochen Schropp scheint derzeit die Allzweckwaffe im deutschen Fernsehen zu sein: Jochen Schropp (35) präsentiert die Show-Formate ‘Jetzt wird’s schräg‘ (Sat.1) und ‘Himmel oder Hölle’ (ProSieben).

Außerdem ist der Wahlberliner bei ZDFneo (‘Tohuwabohu’) und dem National Geographic Channel (‘Science of Stupid’) zu sehen.

Von heute Abend ab 20.15 Uhr an moderiert er für Sat.1 zwei Wochen lang ‘Promi Big Brother – Das Experiment’. Im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa erklärt Schropp, warum er sich aufs Trash-TV freut und warum er im Gegensatz zur ersten Staffel keine US-Promis im ‘Big-Brother’-Haus sehen will.

Was war denn ausschlaggebend für Sie, ‘Promi Big Brother’ zu moderieren?
Ich habe bisher immer Formate moderiert, die niemand wirklich schlimm fand. Es ist spannend, dass ich andere Seiten an mir zeigen kann und Leute auch mal etwas nicht so toll finden. Ich bin gespannt, wie ich mit der Kritik umgehe. Außerdem: 15 Live-Shows am Stück habe ich noch nie gestemmt!

Selbst Ihre Mutter soll ja etwas skeptisch sein, was das Format angeht…
Wie viele andere Deutsche auch, und das ist auch völlig in Ordnung. Ich glaube, dass wir in diesem Jahr eine sehr gute Staffel hinlegen werden. Ob man das Format mag oder nicht, sei dahingestellt. Aber ich glaube, dass es mit unseren Protagonisten spannend wird.

Was fasziniert denn die Zuschauer, sich Sendungen wie ‘Promi Big Brother’ anzuschauen?
Es ist einfach sehr pur. Für die Zuschauer ist es interessant zu sehen, ob die Prominenten so sind, wie sie sich immer geben oder die Maske fällt.

Würden Sie eigentlich selbst mal ins ‘Big-Brother’-Haus einziehen?
Nein, das würde ich nicht machen. Ich bin auch kein extremer Mensch und sage, dass ich vier Wochen faste oder ein halbes Jahr keinen Alkohol trinke. Und wenn, dann würde ich das gerne selbst bestimmen. Unsere Kandidaten sind sich noch gar nicht darüber bewusst, auf was sie sich eingelassen haben und dass sie nicht selbst bestimmen können. Umso wichtiger ist es in dieser Staffel, Rückgrat zu haben, Charakterstärke zu zeigen und ein Teamplayer zu sein.

In der letzten Staffel sind David Hasselhoff und Pamela Anderson für kurze Zeit ins Haus eingezogen. Hätten Sie für dieses Jahr einen Wunsch-Promi aus den USA?
Nein, und ich brauche auch keine Promis aus den USA. Pamela Anderson kam rein, lag am Pool und hat nicht im Haus geschlafen. Das war für sie ja eher ein gut bezahlter Luxusabstecher. Wenn unsere Kandidaten schon ins Haus einziehen, müssen sie auch das komplette Spektrum mitmachen.

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ZUR PERSON: Jochen Schropp ist schon früh im Leben klar, dass er ins Fernsehen will. Als Jugendlicher macht er ein Praktikum in der Redaktion der Kindernachrichtensendung ‘Logo’, danach ein Schauspielstudium in Liverpool. Seine erste Hauptrolle bekommt der gebürtige Hesse aus Gießen 2001 in der ARD-Vorabendserie ‘Sternenfänger’ – an der Seite von Oliver Pocher. Mittlerweile legt Schropp den Fokus auf die Moderation. Nach seinem Abschied von Vox (‘X Factor’) ist er momentan in diversen Formaten zu sehen.

Fotos: SAT.1/Felix Krüger, Willi weber