Samstag, 16. August 2014, 13:49 Uhr

Mia Julia bei Promi Big Brother: "Ich werde mich weiterhin rasieren"

Das Experiment ist gestartet: Sat.1 hat zwölf mehr oder weniger bekannte Gesichter in sein ‘Promi Big Brother’-Haus geschickt. Wer oben wohnt, genießt Luxus, während die Bewohner im Keller ein tristes Dasein fristen. Die Zuschauer haben es demnach in der Hand, wer wo landet.

Die erste Entscheidung bei der Sat.1-Show ‘Promi Big Brother – Das Experiment’ ist gefallen: Die Zuschauer haben Schlagersänger Michael Wendler (42) in den Keller des TV-Containers geschickt.

Zwei Wochen werden sie rund um die Uhr von 100 Kameras gefilmt, müssen allerlei Spiele und Aufgaben bewältigen. Die Fernsehzuschauer stimmen täglich darüber ab, welcher Promi vom Loft in den Keller ziehen muss. Sie entscheiden auch, wer am Ende als Sieger 100 000 Euro gewinnt. Jochen Schropp (35) moderiert die Show mit Cindy aus Marzahn (42).

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Eine, die gleich blank zog, war das süße Ex-Pornostarlet Mia Julia Brückner (27, Körbchengröße: 75C), fragte vorsichtshalber nach ob sie ganz nackt herumlaufen dürfe, oder die Höschen anbehalten müsse … Mia zog als Erste in den unteren Kellerbereich.

Im Interview mit SAT.1 sprach sie über die Zeit im Haus.

Was erwartest Du Dir von Deinem Einzug ins „PBB“-Haus?
Ich freue mich darauf, neue Leute kennenzulernen und in neue Lebenssituationen zu kommen, in die ich sonst im Alltag vielleicht nicht kommen würde. Ich hoffe, dass die Leute mal sehen, wie ich wirklich bin. Ich will einfach mal aus dieser Schublade raus. Ich bin in den Medien und in der Bevölkerung schon echt tief in der Porno-Ecke verankert. In diese Schublade passe ich vom Charakter aber gar nicht rein.

Was wirst Du im Haus wohl am meisten vermissen?
Ganz klar: mein Mann! Wir sind jetzt seit fünf Jahren verheiratet und haben noch keine Nacht ohne einander verbracht. Das ist wirklich das erste Mal, dass wir auf längere Zeit getrennt sind.

24-Stunden-Kameraüberwachung. Macht Dir das zu schaffen oder nutzt Du es als Chance dein „wahres Ich“ zu zeigen?
Egal was ich mache, ich bin immer authentisch. Deshalb habe ich da keine Angst. Es passiert immer mal, dass man etwas macht und sich dann denkt: ‚Upps, das war aber doof‘. Aber so ist es dann halt. Ich glaube, die Leute draußen wollen auch den wahren Menschen mit Ecken und Kanten kennenlernen.

Was können die Zuschauer erwarten? Welche Seite an Dir, die Du noch nicht zeigen konntest?
Die Leute sehen von außen eine kleine Blondi-Püppi. So sehe ich auch aus. Aber eigentlich bin ich total der Kumpel-Typ. Ich glaube, da werden bestimmt einige vor den Fernsehern sitzen und sich denken, das ist ja doch voll die Rampensau und mehr Kerl als so mancher Mann.

Gibt es eine Situation in der Du auf keinen Film gefilmt werden möchtest?
Auf gar keinen Fall möchte ich auf der Toilette gefilmt werden. Aber da gibt es ja Gott sei Dank keine Kameras. Ansonsten ist mir das echt eigentlich egal. Ich werde auch nackt duschen und mich weiterhin rasieren.

 Zwei Wochen mit elf prominenten Kollegen. Steht da bei Dir eher freundschaftliches WG-Feeling oder Lagerkoller an?
Ich glaube Big Brother hat im Haus ein ordentlich buntes Trüppchen mit unterschiedlichsten Charakteren zusammengestellt. Ich glaube, dass vielleicht sogar
Freundschaften entstehen. Das würde mich persönlich total freuen. Aber ich glaube auch, dass es heftige Diskussionen und ordentlich Zoff geben wird.

Du und Deine Mitbewohner müsst verschiedene Aufgaben bewältigen. Was wäre eine Horror-Aufgabe für Dich?
Das Allerschlimmste und wovor ich auch wirklich Angst habe sind Krabbelviecher und vor allem Spinnen. Das geht gar nicht. Da kippe ich auch wirklich um. Ich habe
da eine ernsthafte Phobie.“

Was würdest du mit den 100.000 Euro Gewinn machen?
Ich würde die Kohle auf keinen Fall beim Shoppen auf den Kopf hauen. Das Geld würde ich auf die Seite legen oder eine Eigentumswohnung kaufen.

Fotos: SAT.1/ST.1, Willi Weber