Sonntag, 17. August 2014, 13:54 Uhr

Jan Delay empfiehlt Zivildienst für Jedermann

Der Hamburger Star-Hip-Hopper Jan Delay hat einst Zivildienst gemacht und profitiert bis heute von der Erfahrung.

“Das ist eine tolle und wichtige Sache. Ich finde das doof, dass es den nicht mehr gibt”, sagte der 37-Jährige der Zeitung ‘Sonntag aktuell’. Der Zivildienst führe einem vor Augen, wie das Ende des Lebens aussehe. “Oder wie das Leben aussieht, wenn es mal nicht mehr so läuft.” Der Musiker findet, dass jeder – egal ob Junge oder Mädchen – eine Art Zivildienst machen sollte.

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Delay legte übrigens gestern Abend mit seiner Band ‘Disko No. 1’,einen großartigen Auftritt beim von André Lieberberg veranstalteten ‘Rock’n Heim’-Festivals am Hockenheim-Ring hin.

Delay äußerte sich auch gerade tum musikalischen Stilwechsel, hin zu Rock – wie auf seinem neuen Album ‘Hammer & Michel’: Dem ‘Weserkurier’ sagte er auf die Frage “Ist ein Stilwechsel vom Funk & Soul zu Rock für einen Künstler Pflicht?”: “Was heißt schon Pflicht, ich hatte einfach Bock auf Rock. Natürlich ist mit so einem Stilwechsel auch die Gefahr verbunden, dass man heftig kritisiert wird. Was bei mir der Fall war. Ich habe einige Schelte einstecken müssen. Nach dem aber das Album auf Platz eins der deutschen Charts gelandet ist, habe ich gedacht, alles gut, lass die Kritiker schreiben, was sie wollen.” (dpa/KT)

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