Sonntag, 17. August 2014, 15:39 Uhr

Maximilian von der Groeben in "Doktorspiele": "Ich bin ein bisschen eitel"

Maximilian von der Groeben kennen die meisten sicher als Macho “Danger” aus dem Kassenschlager ‚Fack Ju Göhte‘. Nun kommt der 22-jährige Jung-Schauspieler wieder mit einer Komödie in die Kinos und spielt in ‚Doktorspiele‘ den etwas vorlauten Harry. klatsch-tratsch.de traf Maximilian von der Groeben.

In der Komödie (Kinostart 28. August) spielt Maximilian den besten Freund von Hauptcharakter Andi (gespielt von Merlin Rose). Harry ist ein Mega-Pornoexperte und hat immer einen lockeren Spruch auf Lager. Ein wenig erkennt sich der Schauspieler in seiner Rolle wieder: „Also die Rolle ist in erster Linie sehr humorvoll, finde ich. Und das bin ich tatsächlich auch, außerdem auch meistens sehr schlagfertig. Der Harry ist manchmal ein wenig darüber und übertreibt es gerne ein bisschen, aber das tue ich auch ab und zu. Eigentlich ist er ein sehr lieber Kerl und ist einfach nur ein wenig zu jung und handelt unüberlegt.“

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Ähnlichkeiten zu seiner Rolle des Danger aus ‚Fack Ju Göhte‘ sind ebenso einige vorhanden, doch auch wenn der Kölner (Sohn von RTL-Aktuell Sportmoderatorin Ulrike von der Groeben) das nicht so sieht. Angst in eine Schublade gesteckt zu werden, hat er aber nicht: „Ich denke das ist einfach so in Deutschland: wenn du in einer Rolle authentisch bist und gut warst, dann bekommst du nur noch ähnliche Rollen. Das ist natürlich manchmal schade. Aber ich bin jung, ich spiele eben gerade in Teeniekomödien, also was soll ich schon anderes machen.“

Dennoch räumt Maximilian ein, stetig an sich zu arbeiten, denn schließlich will man nicht ewig dieselben Rollenangebote bekommen: „Ich besuche zur Zeit eine Schauspielschule und entwickle mich da gerade weiter. Ich habe im Fernsehen auch schon ernstere Rollen gemacht und mache das auch super gerne. Ich glaube, da kann noch so viel kommen und passieren, von daher habe ich keine Sorgen.“

Im Film gibt es einige pikante Szenen zu sehen und obwohl die Schauspieler alle noch sehr jung sind, gab es keine peinlichen Momente. Maximilian ist sich sicher, dass das vor allem an der Atmosphäre am Set gelegen hat: „Für mich war es das erste Mal, dass ich etwas nackter war vor der Kamera. Natürlich habe ich vorher gedacht, dass es komisch sein wird, aber am Set waren alle sehr professionell, man hat sich da wohl gefühlt, ich hatte mit nichts, was ich vor der Kamera tun musste, ein Problem.“

Für die leicht bekleideten Szenen, die Maximilian drehen musste, hat sich der Shootingstar aber nicht wirklich sportlich vorbereitet. Der Mädchenschwarm hatte dafür eine einfache Erklärung: „Ich bin grundsätzlich ein bisschen eitel, von daher habe ich das nicht extra für den Film gemacht. Ich bin im allgemeinen sehr sportlich und versuche mich halbwegs gesund zu ernähren.“ (TT)

Fotos: FOX, WERNN.com/Patrick Hoffmann