Dienstag, 26. August 2014, 20:07 Uhr

Richard Attenborough war von Schlaganfall schwer gezeichnet

Richard Attenborough konnte seit einem Schlaganfall vor sechs Jahren kaum noch sprechen, sagt der Sohn des verstorbenen Schauspielers.

Der ‘Jurassic Park’-Darsteller verstarb am Sonntag (24. August), nachdem er in seinem Zuhause in London gestürzt war. Sein Sohn Michael Attenborough verrät nun, wie schlecht es seinem Vater gesundheitlich wirklich ging. Wie er gegenüber dem ‘Daily Mirror’ berichtet, war der 90-jährige Filmemacher seit seinem Schlaganfall 2008 auf einen Rollstuhl angewiesen und konnte nicht mehr lesen und schreiben.

“Er hat sich seit seinem Sturz wahnsinnig verändert. Er verletzte sich schwer an seinem Kopf – ich habe keine Ahnung, wie er das überleben konnte. Als er nach 18 Monaten aus dem Krankenhaus kam, war er ganz offensichtlich nicht mehr derselbe Mann”, berichtet der 64-Jährige über den Zustand seines Vaters, “er konnte weder lesen noch schreiben. Die zwei Dinge, die ihm am wichtigsten waren, wurden ihm genommen – seine Lebhaftigkeit und Artikulation. Er konnte hier und da ein Wort herausbringen, aber ganze Sätze waren nicht möglich.” Zahlreiche große Stars aus Hollywood haben öffentlich Abschied von dem Briten genommen, der für seinen Film ‘Gandhi’ 1983 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, darunter Ben Kingsley und Steven Spielberg. (Bang)

Foto: WENN.com