Sonntag, 14. September 2014, 12:55 Uhr

Erfolgsserie "Weissensee": Kinofilm in Aussicht

Die historische ARD-Serie ‘Weissensee’ über DDR-Familien in Berlin kurz vor der Wende könnte auch ihren Weg ins Kino finden.

“Diese Pläne gibt es, und die Produzentin Regina Ziegler arbeitet voller Energie daran”, sagte Drehbuchautor Friedemann Fromm (51) der ‘Süddeutschen Zeitung’ am Samstag.

Man müsse allerdings eine Geschichte dafür finden, die über das hinausgehe, “was die Serie erzählt und die dem Format Kino gerecht wird, ohne die Identität der Serie zu verlieren”.

Am Freitag hatten die Dreharbeiten für die dritte Serienstaffel begonnen. Bis Mitte Dezember sollen in Berlin und Umgebung sechs weitere Folgen produziert werden. Nach den Drehbüchern von Regisseur Friedemann Fromm und Annette Hess stehen wieder Katrin Sass, Anna Loos, Ruth Reinecke, Florian Lukas, Jörg Hartmann und Uwe Kockisch vor der Kamera. Ausstrahlungstermin ist im nächsten Jahr.

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Und darum geht es in der dritten Staffel: Herbst 1989. Die Mauer fällt. Die Machtverhältnisse verschieben sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Doch noch weiß niemand, ob die Revolution weiter friedlich verlaufen wird. Die Ereignisse dieser Zeit stellen auch die Familie Kupfer vor schwere Zerreißproben. Martin Kupfer versucht mit Hilfe einer westdeutschen Journalistin, seine Tochter Anna zurück zu bekommen.

Sein Bruder Falk Kupfer ist einer jener Offiziere des MfS, die bereit sind, alles dafür zu tun, dass die Macht der SED erhalten bleibt, während sein Vater General Hans Kupfer gegen jede weitere Eskalation ist. Dunja Hausmann und Vera Kupfer wollen auf Seiten der Bürgerrechtsbewegung das Land demokratisch umgestalten. Aber nicht nur sie werden von dunklen Geheimnissen eingeholt. (dpa/KT)

Fotos: ARD/Julia Terjung