Mittwoch, 17. September 2014, 17:00 Uhr

Majoe: Narziss, Pumper und die neue Nr.1 in den deutschen Charts

Majoe kommt aus demselben Stall wie Farid Bang und Kollegah, die es mit ihren neuen Alben auf Anhieb auf Platz 1 geschafft hatten. Und Majoe aus Duisburg ist nun dasselbe gelungen.

Mit ‚Breiter als der Türsteher‘ schoss er jetzt direkt auf die oberste Position der deutschen Charts und das mit seinem Debütalbum! klatsch-tratsch.de traf den Rapper in Berlin.

Wie geht es dir zur Zeit? Aufgeregt, erleichtert?
Die Album- und Promophase war sehr anstrengend. Das ist genau das was ich wollte. Wenig Schlaf, eingequetscht im Bus schlafen. Ach, das ist natürlich nur ein Spaß. Bei mir ist alles gut soweit.

Du kommst aus Duisburg, wie gefällt dir Berlin?
Ich habe momentan so wenig Zeit, ich war auch nicht wirklich in der Stadt drin. Vor einem Monat war ich aber schon einmal hier und konnte mich ein wenig umsehen. Berlin ist eine sehr coole Stadt, die Menschen sind cool und man kann hier sehr gut essen gehen.

Was muss man deiner Meinung nach unbedingt über Majoe wissen?
Ich komme aus Duisburg, zuvor hatte ich angefangen zu studieren, aber was man wirklich unbedingt wissen sollte ist, dass ich breiter als der Türsteher bin. Das ist auch meine Botschaft, die ich jedem mit auf den Weg geben will. Das ist vor allem an die Jugendlichen gerichtet, die einen ähnlichen Lifestyle pflegen wie ich. Und breiter als der Türsteher, das ist sozusagen der Slogan für 2014.

Und was kannst du uns über dein Album erzählen, schließlich heißt das ja nun auch ‚Breiter als der Türsteher‘?
Das Album ist raptechnisch auf einem ganz hohen Niveau. Auch der Entertainmentfaktor ist auf einem sehr hohen Grad und auch nicht nur für Menschen ,die wie ich gerne trainieren.

Was hörst du denn für Musik wenn du trainierst?
Balladen! Nein, ich höre natürlich meine eigene Musik beim Training. Komischerweise höre ich aber ansonsten keinen deutschen Rap. Klar ich höre alles aus unserem eigenen Camp, sprich Farid Bang, Kollegah, KC Rebell oder Kurdo, aber von der Konkurrenz gar nicht. Ich höre tatsächlich viel Gesang, dass mit den Balladen war gar kein Scherz. Das beruhigt meine Sinne, denn ich bin ein imposanter Mensch und das bringt mich immer etwas runter.

Du hast studiert, hast das abgebrochen.
Ja genau, ich habe das zeitlich einfach nicht mehr hinbekommen. Was ich studiert habe, habe ich bis jetzt noch nie verraten. Es ist aber nix Spektakuläres. Und irgendwann werde ich das auch beenden. Denn ich habe mir vorgenommen, dass ich alles zu Ende bringe, was ich jemals einmal angefangen habe. Ich war mit meinem Studium auch schon relativ weit und irgendwann wenn es die Zeit erlaubt, mache ich es zu Ende.

Früher war es eher untypisch wenn Rapper studiert haben, heutzutage ist das durchaus gang und gäbe.
Es war nie geplant, dass ich studiere. Aber ich hatte auf meinem Abiturzeugnis 180 Fehlstunden, davon waren 80 unentschuldigt. Damit hätte ich doch niemals einen Ausbildungsplatz bekommen. Und dann dachte ich mir, komm gehst du mal zu Uni und schaust, was die da so anbieten.

Schreibst Du Deine Songs selbst? Wenn ja, über was schreibst Du am liebsten?
Ich bin ein sehr dominanter Mensch und das versuche ich in meinen Texten wieder zu spiegeln. Es müssen immer Elemente dabei sein, die irgendwie körperbezogen sind. Ich rappe viel über Fitness, Brust und Bizeps. Ich lege aber auch sehr viel Wert darauf, dass es reimtechnisch auf einem sehr hohen Niveau ist. Ich trainiere sehr fleißig und bin was meinen Körper anbelangt sehr narzisstisch veranlagt. Ich habe mit 15 angefangen zu trainieren.

Viele, die früh angefangen haben zu trainieren, bei denen gab es ein einschneidendes Erlebnis, z.B. Mobbing, was war bei Dir der Auslöser?
Dragonball. Also Dragonball hat in meiner Altersklasse so gut wie jeden inspiriert. Und dann habe ich mir gedacht, so wie die Super Saiyajins vom Planeten Vegeta will ich auch sein.

Einer Deiner Songs heißt ‚Musterschwiegersohn‘. Würdest Du Deine Tochter mit einem Typen wie Dir ausgehen lassen?
(Lacht) Das lasse ich einfach einmal unkommentiert. Zum Glück habe ich noch keine Tochter. Aber ich denke schon, dass ich ein Musterschwiegersohn sein kann. Ich sehe gepflegt aus, habe Geld und ich kann der Tochter etwas bieten.


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Fotos: Banger Musik