Montag, 22. September 2014, 10:29 Uhr

Elyas M'Barek & Co. bei der Premiere von "Männerhort"

Die Komödie des Jahres heißt womöglich ‘Männerhort’ (Kinostart: 02. Oktober). Der Film feierte am gestrigen Abend seine Deutschlandpremiere und verwandelte das Frankfurter CineStar Metropolis in den unumstrittenen Hotspot der Stadt.

Mehr als 2.000 begeisterte Fans bereiteten den Hauptdarstellern Elyas M’Barek, Christoph Maria Herbst, Detlev Buck und Serkan Cetinkaya einen ohrenbetäubenden Empfang auf dem Roten Teppich. Unterstützung erhielt die Männertruppe von ihren Filmfrauen Cosma Shiva Hagen und Jasmin Schwiers sowie Regisseurin Franziska Meyer Price, die gemeinsam mit Produzent Uli Aselmann und Oliver Berben das außergewöhnliche Spektakel genossen. Wir haben die Bilder vom Premierenfest.

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In der Komödie, die auf dem gleichnamigen Bühnenerfolg von Kristof Magnusson basiert, übernehmen drei der beliebtesten Stars des deutschen Films die Hauptrollen. Als weibliche „Bedrohung“ stehen ihnen Cosma Shiva Hagen, Lisa Maria Potthoff und Jasmin Schwiers gegenüber, während YouTube-Star Serkan Çetinkaya („Tiger – Der Serie“) in seiner ersten großen Filmrolle zu sehen ist.

Inszeniert hat diese Männerrunde passenderweise eine Frau: Franziska Meyer Price wurde in den vergangenen Jahren wiederholt mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet, u.a. für „Berlin Berlin“ und „Doctor’s Diary“.

Produzent Uli Aselmann nahm sich vor, die vier markanten Männerrollen unabhängig vom Schauspielerquartett des Bühnenerfolgs zu besetzen. Als er jedoch Christoph Maria Herbst am Rande der Verleihung des Deutschen Filmpreises traf, bot er ihm kurzerhand die Rolle des Lars an. „Viele hatten mich im Vorfeld gewarnt, Christoph würde das niemals machen“, erinnert sich Uli Aselmann. „Aber er war vom Drehbuch begeistert und hat als Erster zugesagt.“ Der Schauspieler erklärt den Grund dafür: „Für mich ist das ein bisschen wie nach Hause zu kommen. Ich habe diesen Lars über 200 Mal im Theater gespielt, das war jeden Abend wie Rock’n’Roll. Einige Jahre später erhielt ich dieses Drehbuch. Das war ein Wiedersehen mit alten Bekannten und fühlte sich irgendwie gut an.“

Elyas M’Barek, der gerade die Schulkomödie ‘Fack Juh Göhte’ abgedreht hatte, sagte als zweiter Schauspieler zu. Allerdings nicht für die Rolle des türkischen Facility Managers Aykut, die ihm ursprünglich angeboten worden war, sondern für die völlig anders gelagerte Hauptrolle des Software-Entwicklers Eroll.

Dieser Part ist frei von jedem Migrationshintergrund, Eroll spricht Hochdeutsch, hat sogar eine „Döner-Allergie“ und darf sich in einer Szene des Films darüber aufregen, dass ihn alle Welt ständig „antürkt“.

Fotos: Concorde