Dienstag, 23. September 2014, 19:38 Uhr

Daniel Schuhmacher über neue Musik, Omeletts und sein Outing

Daniel Schuhmacher will es musikalisch wieder wissen und geht mit neuer Single an den Start. Diesmal hat er sich mit dem DJ Damon Paul zusammen getan und einen fetzigen Clubsong kreiert. Mit ‚Lose Control‘ stimmt Daniel diesmal ganz andere Töne an, wie er auch gegenüber klatsch-tratsch.de am Rande des Promi-Benefizkochens in Berlin verriet.

„Zur Zeit habe ich ein cooles Projekt mit DJ Damon Paul aus Stuttgart am Laufen. Wir sind auch momentan auf Promotour. Der Song ist noch danciger als das was ich davor gemacht habe, das stimmt. Mein letztes Album war ja eher 80er Jahre angehaucht. Ich arbeite aber auch gerade an neuem Material.“ Fans des großgewachsenen Sängers können sich also nicht nur über ein baldiges neues Album freuen, sondern auch über Live-Auftritte des 27-jährige. „Ich hatte schon eine neue Tour geplant, aber die fiel auf die WM, weswegen wir gesagt haben, wir verschieben das. Es wird eine Clubtour, was anderes wäre jetzt auch nicht realisierbar.“

Beim Benefizkochen, wo Daniel ebenfalls Gast war, ging es natürlich ums Kochen. Das beherrscht er nicht so gut, wie er gesteht: „Ich sage immer, ich kann nicht wirklich kochen, aber ich glaube ich bin einfach nur zu faul alles zum Schnibbeln. Dann mache ich mir lieber einen Salat oder eine Fertigpizza. Das Gute ist, ich habe meine Wohnung direkt neben der Wohnung meiner Eltern. Damit erübrigt sich die Frage, wer zu Hause kocht. Ich gehe dann immer runter zu meiner Mama und sage, ‘Huch, du hast gekocht, so ein Zufall!’“

Sein Geheimtipp ist ein Omelett-Maker: „Da musst du nur das Ei und andere Zutaten reinfüllen und ab in die Mikrowelle. Ich fand es am Anfang auch merkwürdig, aber das ist der Hammer. Es schmeckt wirklich.“

Schlagzeilen machte Daniel mit seinem Outing vor einigen Monaten. Seinn Freund Dennis ist 24 (Foto unten). Nun zieht er ein Resumee: „Klar gab es zum Outing auch nicht so positive Kommentare. Welche unter der Gürtellinie blende ich einfach aus. Wenn es Kritik gab, die gut formuliert war, dann ist das für mich okay. Aber der Großteil meinte tatsächlich, dass sie großen Respekt davor haben, das ich mit geoutet habe.“ Gerade anonyme Schreiber hinterlassen gerne mal einen bösen Spruch oder äußern unangebrachte Kritik. Doch trotzdem empfindet Daniel soziale Netzwerke nicht als Fluch. „Als Musiker ist es glaube ich schon ein Segen, dass es so etwas wie Facebook gibt, auch wenn hin und wieder mal negative Kommentare kommen. Diese Netzwerke gehören heutzutage einfach dazu und man kann sich untereinander austauschen. Andererseits kann man natürlich auch sagen, dass gerade diese Anonymität viele dazu verleitet einen zu schikanieren, was man eigentlich nicht tun sollte.“ (TT)

Fotos: WENN.com/Hoffmann