Freitag, 26. September 2014, 12:13 Uhr

Lena Dunham litt unter gefährlichem Diät-Wahn

Lena Dunham landete wegen einer extremen Diät im Krankenhaus. Die Schauspielerin, die sich von den Hollywood-Magerstars abhebt, ist nicht immer glücklich über ihre kurvige Figur. Vor den Dreharbeiten der ersten Staffel ihrer Erfolgsserie ‘Girls’ versuchte sie mit allen Mitteln abzunehmen und musste mit Magenkrämpfen in eine Klinik gebracht werden.

“Ich zwang mich selbst zu dem Versuch meinen Körper neu zu modellieren. Aber ich habe es nicht geschafft. Ich endete im Krankenhaus, weil ich zu viel abführenden Tee trank und nicht gut auf mich achtete. Ich hatte wahnsinnige Bauchschmerzen. Es kam heraus, dass ich nur den Abführ-Tee und Kaffee trank und Zigaretten rauchte. Außerdem aß ich komisches Essen zu seltsamen Zeiten. Ich habe mich selbst total fertig gemacht.” In ihrem bald erscheinenden Buch ‘Not That Kind of Girl’ spricht Dunham über ihr Essenstagebuch, das sie während dieser Zeit penibel führte. Sie gesteht, dass es sehr schmerzhaft für sie war, mit ihrem Problem an die Öffentlichkeit zu gehen. “Meine Essgewohnheiten publik zu machen, war schwer. In meinem Leben und meiner Arbeit geht es eigentlich darum, sich nicht solchen Zwängen [wie dem Schönheitswahn] zu unterwerfen, deshalb war es schmerzhaft zu sagen, ‘Oh aber schau, da gab es eine Zeit, wo sie [die Zwänge] jeden Moment meines Tages bestimmt haben’.”

Mehr zum Thema: Worst Dress of the Day: Lena Dunhams rosarotes Kleiderdesaster

Ihr schwieriges Verhältnis zum Essen bekam die 28-Jährige schließlich in den Griff, auch dank ihres Freundes Jack Antonoff. Heute ist sie zufrieden mit ihrer Figur, wie sie weiter im Gespräch mit dem ‘People’-Magazin verriet: “Ich fühle mich wirklich gut mit meiner Kleidergröße. Ich weiß, wenn ich das sage, denken die Leute, ‘Mhhh mhh’. Aber es ist wirklich so. Es gab diese Zeit, in der ich mich fragte, ‘Was stimmt nicht mit mir?’, wenn ich in einen Raum voller dünner Mädchen kam. Heute fühle ich mich in so einer Situation als etwas Besonderes.”