Donnerstag, 02. Oktober 2014, 9:04 Uhr

Zach Braff verteidigt seine Crowdfunding-Projekt "Wish I Was Here"

Zach Braff hat sich gegen die Kritik an seinem ‘Kickstarter’-Projekt gewehrt. Der erfolgreiche Schauspieler und Filmemacher, vor allem bekannt für seine Rolle als Dr. John Dorian in der US-Hitserie ‘Scrubs – Die Anfänger’, ließ seine neue Komödie ‘Wish I Was Here’ von Fans im Internet mitfinanzieren.

Gegenüber ‘Screen Daily’ verteidigt er seine Entscheidung, die Internetplattform zur Projektfinanzierung für sich genutzt zu haben. “Ich war von der Kritik verblüfft. Die Kritik war häufig unfair und uninformiert. Es war sehr frustrierend, dass ich immer wieder mit Leuten debattieren musste, die nicht alle Fakten kannten. Ich musste plötzlich beweisen und erklären, warum jemand wie ich keinen Film auf traditionelle Weise machen kann.” Innerhalb von nur 48 Stunden sammelte das Projekt die angepeilten zwei Millionen Dollar ein. Am Ende sprangen sogar drei Millionen raus – die Hälfte des Film-Gesamtbudgets. Der Rest wurde auf herkömmlichem Weg sowie aus Braffs eigener Tasche bezahlt.

“Es sollte immer ein spaßiges Kunst-Experiment sein”, so der ‘Garden State’-Regisseur. ‘Wish I Was Here’ kommt in Deutschland am 9. Oktober in den Kinos.

Und darum geht’s in dem Film: Aidan Bloom (Zach Braff) muss sich eingestehen, dass er vom amerikanischen Traum bestenfalls träumen kann: Als weißer Schauspieler in L.A. bewirbt er sich mittlerweile sogar um Rollen für afroamerikanische Figuren. Daher muss seine Frau Sarah (Kate Hudson) das Geld verdienen, die neben ihrem Full-Time-Job auch noch den Haushalt sowie das Familienleben meistert.

Sein Bruder (Josh Gad) ist auch keine große Hilfe – er ist zwar ein Genie, hat sich aber in seinen Wohnwagen verkrochen und surft als Kobold durchs Netz.

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Und als Aidans Vater (Mandy Patinkin) ihm zu all seinem „Glück“ auch noch unterbreitet, dass er nicht länger für die Privatschule seiner beiden Enkel aufkommen kann, sieht Aidan nur einen Ausweg: er beschließt spontan, die Kinder selbst zu unterrichten. Das Ergebnis ist ein familiäres Chaos – zunächst.

Als Aidan aber aufgrund eigener Wissenslücken nicht ganz freiwillig damit beginnt, immer weiter vom Lehrplan abzuweichen, beginnt selbst er noch etwa s zu lernen – über das Leben und seinen Platz in der Welt… (Bang)

Foto: WENN.com