Freitag, 03. Oktober 2014, 18:07 Uhr

Antonio Banderas spricht über seine Trennung und "Automata"

Antonio Banderas (54) hat jetzt erstmals über seine Trennung von Noch-Ehefrau Melanie Griffith (57) gesprochen. Das Paar hatte im Mai 1996 geheiratet und sich für viele überraschend im Frühjahr dieses Jahres getrennt.

Griffith reichte daraufhin im Sommer offiziell die Scheidung ein. Zusammen haben sie eine Tochter, Stella (18). Der Frauenschwarm  war davor bereits einmal mit der spanischen Schauspielerin Ana Leza (1988-1996) verheiratet. Im Interview mit der ‘Bild’-Zeitung erklärt der Schauspieler, dass er sich wegen des Scheiterns seiner Ehe mit Griffith nach 18 Jahren keine Vorwürfe macht: “Natürlich kann man sich mit Selbstvorwürfen zerfleischen, warum man nicht zum richtigen Zeitpunkt das Richtige getan hat, aber das bringt nichts.”

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Auf die Frage, wie es ihm jetzt geht, antwortet Banderas: “Ich bin sicher nicht überglücklich, doch mit dem zufrieden, was mir das Leben gegeben hat.” Eine Schlammschlacht zwischen seiner Ex-Frau und ihm ist nicht zu erwarten: “Ich werde nicht 20 Jahre meines Lebens schlechtreden, als ob sie nicht wichtig für mich wären. Ich habe die Frau schließlich geliebt und sie mich auch.” Der Schauspieler scheint sich auch wieder neu verlieben zu wollen. Gegenüber dem Blatt sagt er: “Wann weiß man, ob man bereit für die Liebe ist? Ich bin offen für alles.”

Banderas war erst vor einer Woche auf dem zehnten Züricher Filmfestival, um dort die Werbetrommel für den spanischen Science-Fiction-Film ‘Autómata’ zu rühren, in dem er – wie berichtet – nicht nur eine Hauptrolle spielt, sondern ihn auch mitproduziert hat. Darin verkörpert er einen Mann, der auf der verseuchten Erde, die mittlerweile von humanoiden Robotern bevölkert ist, an die Grenze der Existenz kommt.

Sein Aussehen in dieser Rolle: Der Schädel ist kahlrasiert, das Gesicht voller Wunden und eine hängende Kinnpartie. Wie er in einem Interview mit der ‘Neuen Züricher Zeitung’ erzählt, kann er jetzt endlich seine lang gehegte Vorliebe für das Science-Fiction-Genre ausüben. Am Anfang seiner Schauspielkarriere war das nicht möglich, “weil wohl niemand einen Typen mit starkem spanischem Akzent in einem Raumschiff wollte.” Genau dieser Akzent ist aber in Hollywood mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden. (CS)

Fotos: WENN.com, Promo