Mittwoch, 08. Oktober 2014, 20:49 Uhr

Michael J. Fox: Klage wegen Behandlungsfehlern

Michael J. Fox hat ein Labor für Medizinforschung verklagt. Der ‘Zurück in die Zukunft’– Star reichte zusammen mit seiner im Jahr 2000 gegründeten ‘Michael-J.-Fox‘-Stiftung für Parkinson-Forschung am vergangenen Freitag (3. Oktober) eine Klage gegen das ‘Coriell Institute for Medical Research’ in New Jersey ein.

Fox beschuldigt die Klinik, 25.000 Stichproben falsch behandelt zu haben, was die Parkinson-Forschung um Jahre zurückwerfe. Er selbst leidet seit 1991 an der Krankheit. Die Anklage wegen Pflichtverletzung und Nachlässigkeit wirft dem Institut vor, die Stichproben nicht richtig gelagert zu haben. Es wird von einem Fall berichtet, bei dem ein Mitarbeiter die Tür der Gefrierkammer aufgelassen haben soll, wodurch die medizinischen Proben aufgetaut seien und nicht mehr für weitere Tests verwendbar waren. Das Institut legte in einem öffentlichen Dokument dar, dass durch den Vorfall Material für umgerechnet fast drei Millionen Euro zerstört wurde, was ein schwerer Rückschlag für ihr Parkinson Forschungsprojekt ist.

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Der 53-jährige Schauspieler, der insgesamt vier Kinder mit seiner Frau Tracy Pollan hat, berichtete vor Kurzem erst, dass die neurologische Erkrankung sein Leben bereichert habe. Er würde nun zu schätzen wissen, was wirklich wichtig sei. Fox erzählte: “Wenn ich nicht an Parkinson erkrankt wäre, wäre mein Leben immer gleich geblieben. Es bestünde nur aus Schauspielen, Reisen und ich wäre die meiste Zeit nicht zu Hause. Meine Krankheit hat mich dazu gebracht, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, an meiner Stiftung zu arbeiten und dadurch ist mein Leben viel erfüllter. Sie hat meinen Alltag auf positive Weise verändert.” (Bang)

Foto: WENN.com