Mittwoch, 08. Oktober 2014, 8:22 Uhr

"Eine himmlische Familie": Stephen Collins gesteht Kindesmissbrauch

Serien-Star Stephen Collins (67) aus ‘Eine himmlische Familie’ hat auf einem Audiomitschnitt zugegeben, mehrere Kinder missbraucht zu haben. Die Aufnahme, die dem US-Portal ‘TMZ’ vorliegt, wurde von dessen Ex-Frau Faye Grant (57) gemacht.

In der amerikanischen Serie ‘Eine himmlische Familie’ gab Collins immer das fromme, verständnisvolle Familienoberhaupt Reverend Camden, im Privaten dagegen war er das Monster, das Kinder missbrauchte. Das kam jetzt durch eine Tonbandaufnahme einer Therapie-Sitzung aus dem Jahr 2012 ans Licht, die dem Klatsch-Portal ‘TMZ’ zugespielt wurde. Collins befindet sich gerade in einem langen Scheidungskrieg mit seiner Ex-Frau, der Schauspielerin Faye Grant, mit der er seit 1985 verheiratet war. Diese hatte auch 2012 die Aufnahme während der Therapiesitzung gemacht und darauf ihren Ex-Mann mit Fragen zu den Vorfällen nur so bombadiert.

UPDATE Missbrauchsaffäre Stephen Collins: Anwalt beschuldigt Ex-Frau

Von der Aufnahme wusste Collins jedoch nichts. Wie jeder der Aufnahme, die mittlerweile auch auf YouTube zu hören ist, entnehmen kann, hielt der Schauspieler bei der Beantwortung der Fragen nicht hinter dem Berg. Er wurde sogar sehr detailliert in seinen Schilderungen. Was offenbar klar ist: Collins hat mehrere minderjährige Mädchen sexuell belästigt. Ein Vorfall handelt dabei von einem 11-jährigen Mädchen aus New York, die eine Verwandte seiner Ex-Frau war. Der Schauspieler erzählt: “Da gab es einen Moment, in dem ich ihre Hand berührte und auf meinen Penis legte.” Mehrfach hätte er sich dann vor ihr ausgezogen, da war sie gerade einmal 11, 12, 13 Jahre alt. Dabei bekam er eine Erektion. Mindestens drei Mädchen soll Collins in der Zeit sexuell belästigt haben. Die New Yorker Polizei führt derzeit Ermittlungen gegen den Schauspieler.

Wie ‘People.com’ berichtet, sei die Polizei am späten Dienstagabend wegen eines angeblichen Selbstmordes in das Haus von Collins gerufen worden. Ein Polizeisprecher sagte dazu: “Er ist nicht tot, er lebt. Er war nicht zu Hause zum Zeitpunkt des angeblichen Vorfalls, und es gibt keine Hinweise auf eine Pistolenschuss.” (CS)

Foto: WENN.com