Donnerstag, 09. Oktober 2014, 9:27 Uhr

Josefine Preuß: Sechs Staffeln "Breaking Bad" an einem Wochenende

Schauspielerin Josefine Preuß spricht über Selfies, Serien-Sucht und Freundschaften. In ihrem Freundeskreis sind nur sehr wenige Schauspieler, verrät sie dem Magazin ‘Grazia’: “Nur so Filmleute? Nee! Da würde ich durchdrehen.”

Die 28-Jährige trifft sich mit ihren Freunden auch viel lieber zu einem gemütlichen Essen, als wild feiern zu gehen: “Ich mag es, wenn ich mich am nächsten Tag noch an alles erinnern kann.” Obsessiv sei sie allerdings beim Serien-Gucken. Sechs Staffeln “Breaking Bad” schaffe sie “an einem Wochenende”. Ihren derzeitigen Erfolg – am 13. und 15. Oktober ist sie in der ZDF-Produktion ‘Alles muss raus – Eine Familie rechnet ab’ (Foto unten) zu sehen – möchte sie “nicht so groß nach außen stellen. Wir wissen alle, es gibt genug Kollegen, denen es nicht gut geht. Und die arbeiten wollen aber die Möglichkeit nicht kriegen.”

Auch wenn sie gerne für Fan-Selfies posiert, besitzt sie selbst keinen Instagram-Account: “Ganz ehrlich: Wenn ich mich morgens beim Aufstehen sehe, möchte ich kein Foto machen”, so Josefine. “Aber: Jeder nach seiner Fasson. Ich find’s zwar schon ein bisschen übertrieben, wenn diese eine von den Kardashians ein Selfie-Buch veröffentlicht. Aber klar, wenn sich ein Markt dafür findet, hat das auch seine Berechtigung.”

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Und darum geht’s in der Verfilmung des Schlecker-Dramas: Eine große Drogeriemarktkette ist pleite. Firmeninhaber Max Faber (Robert Atzorn) hat spekuliert, sein Imperium steht vor dem Aus. Tochter und Geschäftsführerin Kerstin (Lisa Martinek) will die Firma sanieren, Verkäuferin Janine (Josefine Preuß) ihren Job behalten. Schicksale und Interessen gegensätzlicher Welten prallen aufeinander. Der fiktionale Film ist inspiriert von wahren Begebenheiten und diversen realen Firmenzusammenbrüchen.

Fotos: WENN.com, ZDF/Hans-Joachim Pfeiffer