Freitag, 10. Oktober 2014, 10:50 Uhr

Chima: Hier in das Album "Von Steinen & Elefanten" reinhören

Seit fast 15 Jahren verfolgt Chimaobinna Enyiakanwanne Onyele alias Chima mittlerweile seinen ganz eigenen Weg durch die deutschsprachige Poplandschaft. Einen Pfad, der den Frankfurter Songwriter und Musiker mit den nigerianischen Wurzeln bisher durch so manche tiefen Täler geführt hat.

Der aber spätestens seit der Veröffentlichung seines bisher über 100.000 Mal verkauften 2012er Durchbruchshits „Morgen“ aus dem Major-Debüt „Stille“ steil bergauf zeigt. Mit seinem neuen Album „Von Steinen und Elefanten“ macht Chima nun den nächsten Schritt auf seinem aufregenden Weg.

„Von Steinen und Elefanten“ ist Chimas ureigene „Yes, I Can“-Platte; ein metapherstarker, in Wort und Ton gegossener Crashkurs in Sachen Selbsterfahrung. Kleine und große Geschichten von immer neuen Herausforderungen, von innerer Stärke und dem unbedingten Willen, seinen Weg zu gehen. Selbst dann, wenn die Steine, die einem von Zeit zu Zeit die Bahn versperren, bisweilen häuserblockgroß erscheinen mögen und man selbst zum wortwörtlichen „Dickhäuter“ werden muss, um alle Hindernisse niederzuwalzen.

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„Von Steinen und Elefanten“ ist sowohl Logbuch, als auch (Über)Lebensratgeber von einem, der schon alles erlebt, alles durchlebt hat und der nun ein erstes Resümee auf halber Strecke zieht. Schonungslos offen, ungeschönt und fast schmerzhaft ehrlich. Eine Standortbestimmung irgendwo zwischen Pop, Soul und Elektro, elegant gespickt mit Chimas unnachahmlichem Gespür für intelligente, deutsche Texte und eklektischen Hip-Hop- und Singer/ Songwriter-Referenzen.

Zusammen mit den Beatgees hat Chima seine „harte Lektion vom Erwachsenwerden“ im vergangenen Sommer umgesetzt: 13 Songs, auf denen er sich heute nachdenklicher, nuancierter, ernster und nicht zuletzt gereifter als noch auf seinem Debüt präsentiert. Musikalisch und natürlich persönlich. Reif, endlich Schlussstriche zu ziehen. Türen zu schließen, um wieder andere zu öffnen. „Uns war von Anfang an klar, wohin die Reise diesmal gehen würde“, so Chima über die Arbeiten an seinem Longplay-Zweitling. „Im Gegensatz zu meinem ersten Album haben wir diesmal die Emotionen und die Energie der Ursprungsideen beibehalten und gehütet wie den Heiligen Gral, um schließlich die Songs darum zu bauen.“

Fotos: Universal