Freitag, 10. Oktober 2014, 12:24 Uhr

Melanie Müller gesteht die letzten versauten Geheimnisse

Melanie Müller enthüllt in ihrer Biografie mit dem Titel ‘Mach’s dir selbst, sonst macht’s dir keiner’, dass sie als Prostituierte gearbeitet hat. Laut der ‘Bild’-Zeitung schreibt die diesjährige Dschungelkönigin in dem am 6. Oktober erschienen Buch unter anderem von ihrer Arbeit als Escort-Dame. Lange Zeit hatte sie diese Vergangenheit heruntergespielt.

Sie habe angeblich von einem ‘Mister X’ 500 Euro dafür angeboten bekommen, dass sie ihn zum Essen begleite. Als er ihr danach versprach, noch einmal das Doppelte draufzulegen, wenn sie mit ihm aufs Hotelzimmer ginge, lehnte sie entsetzt ab. “Schließlich war ich keine Prostituierte”, schrieb Müller. Trotzdem steckte der Herr ihr seine Karte zu, woraufhin die 26-Jährige ihn dann doch zwei Tage später anrief. Dadurch hätte sie sich finanzielle Unabhängigkeit und emotionale Härte erhofft, heißt es weiter in dem Buch. Mittlerweile habe sie jedoch erkannt, dass es ein Fehler war, diesen Weg einzuschlagen. Es war angeblich nicht nur das Geld, das sie zur Prostitution verführte.

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Müller wollte Teil der Mallorca-High-Society werden und über Mike hinwegkommen, in den sie damals unglücklich verliebt war. Die Blondine trat im vergangenen Jahr als ‘Bachelor’-Kandidatin zum ersten Mal im TV auf. Anfang dieses Jahres konnte man sie in der RTL-Show ‘Ich bin ein Star-Holt mich hier raus’ sehen, in der sie am Ende sogar zur Dschungelkönigin gekürt wurde. Mit ihrem Buch sorgte sie schon vor dem Erscheinen für Furore, als sie im September in Stefan Raabs Sendung ‘TV Total’ einen geschmacklosen Witz über den Titel riss.

“Ich wollte es eigentlich ‘Mein Kampf’ nennen, aber ich habe mal gegoogelt – der Titel ist leider schon vergeben”, erzählte die Blondine. Diese Anspielung auf Adolf Hitlers politisch-ideologisches Buch kam jedoch gar nicht gut an. (Bang)

Foto: WENN.com