Samstag, 11. Oktober 2014, 9:14 Uhr

Hugh Grant setzt beim Dreh auf sein Improvisationstalent

Hugh Grant bereitet sich nie auf seine Filmrollen vor. Der 54-jährige Schauspieler (‘Notting Hill’) gibt zu, dass er äußerst selten für seine Arbeit vor der Kamera probt und sich stattdessen am jeweiligen ersten Drehtag vom Inhalt überraschen lässt.

Im Interview mit der Frühstückssendung ‘Good Morning Britain’ verrät er: “Ich habe fast noch nie im Vorfeld etwas über einen Film recherchiert. Ich tauche auf, sage meinen Text und hoffe, damit überzeugen zu können.” An anspruchsvollen Agentenrollen, wie etwa die des James Bond, hat Grant jedoch kein tieferes Interesse. Im Gegenteil – er hält solche Rollen für langweilig. “Da sitzt man den ganzen Tag herum, dein Stuntman macht deine meiste Arbeit und gelegentlich sagst du ‘Neiiin!’ und dann hast du auch schon Feierabend”, meint der charismatische ‘Tatsächlich Liebe’-Darsteller.

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Grants langjähriger Kollege Richard Curtis plauderte kürzlich aus, dass sich der Brite eigentlich als “zu gutaussehend” empfand, um 1994 die Rolle in “Vier Hochzeiten und ein Todesfall” anzunehmen. “Der Schlüssel für diesen Film, war eine nicht allzu gutaussehende Person in der Hauptrolle”, gestand der 57-Jährige beim ‘Cheltenham Literatur Festival’. Und obwohl dieses Kriterium eigentlich Grundvoraussetzung sein sollte, ließ sich Curtis dennoch überzeugen. “Als wir zum Schluss des Vorsprechen abstimmten, waren Mike [Newell, der Regisseur] und Duncan [Kenworthy, der Produzent] für Hugh und überstimmten mich.”

Foto: WENN.com