Samstag, 11. Oktober 2014, 18:05 Uhr

Michael Douglas über Angela Merkel und seine Gattin

Hollywoodstar Michael Douglas sprach jetzt im aktuellen Interview mit dem Männermagazin ‘GQ’ über Angela Merkel, seine Familie sowie seinen Kampf gegen den Krebs und das Älterwerden.

Auf die Frage, ob er heute angesichts eines drohenden neuen Kalten Kriegs gern mehr Angela Merkels als Wladimir Putins hätte, sagte der 70-Jährige: “Ich kann Ihnen gar nicht sagen, mit welcher Beruhigung die meisten Amerikaner darauf reagieren, dass eine ostdeutsche, hochintelligente Frau, die dazu noch exzellent Russisch spricht, die Verhandlungen mit Putin prägt. Sie kann diplomatisch mit ihm umgehen. Schon verrückt. Vor 70 Jahren haben Deutsche und Amerikaner sich abgeschlachtet. Jetzt sind sie die engsten Alliierten, die man sich vorstellen kann. Das macht einem alten Mann Hoffnung.“

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Mit seiner zweiten Frau Catherine Zeta-Jones hat Douglas eine Tochter namens Carys. Seine Filmfigur in dem neuen Streifen ‘Das grenzt an Liebe’ (mit Diane Keaton) muss sich ebenfalls um ein Mädchen kümmern. Ein Drehbuchzufall? „Tatsächlich. Aber auch das hat mir natürlich geholfen, meine Rolle zu verstehen. Wissen Sie, es ist ein großes Glück, wenn man eine wesentlich jüngere Frau heiratet, so wie ich Catherine, und noch mal Kinder zeugt. Ich kann das vorbehaltlos empfehlen. Meine Freunde haben das alle nicht mehr, da sind die Kids längst aus dem Haus. Aber mein Sohn Dylan ist 14, meine Tochter ist 11. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie viel Spaß das macht. Manchmal will man sie gegen die Wand klatschen, klar, aber das ist in meinem Alter nicht mehr so einfach. Die sind stärker als ich.“

Heute stimme er alles mit seiner Frau ab, fügte Michael Douglas hinzu. “Sie will wieder mehr arbeiten, und es soll immer jemand von uns zu Hause sein. Früher waren meine Prioritäten einfach anders gelagert. Ich hatte eine große Produktionsfirma mit Leo Kirch und stand viel vor der Kamera. Ich war echt busy.“

Foto: Joe Alvarez