Sonntag, 12. Oktober 2014, 16:10 Uhr

"Unter uns"-Star Kai Noll präsentiert mit 50 sein Sixpack

“Unter uns”-Schauspieler und Rocksänger Kai Noll, der am 9. Oktober 2014 seinen 50. Geburtstag feierte, sprach mit RTL jetzt über die Zeit, die vor ihm liegt. “Bis vor kurzem dachte ich wirklich, ich hätte ein Problem mit meinem Alter. Doch es ist ganz anders: Ich habe festgestellt, dass die Zeit vielleicht nicht mehr reicht, um all das zu erreichen, was ich noch erreichen möchte. Die Frage ist auch, in welchen Zustand wird mein Körper die nächsten 50 Jahre sein?”

Genau deswegen lebt Kai Noll gesund, hält sich mit viel Sport und Training fit, sein krass Body ist top in Schuss. Zum 50. gönnte er sich jetzt ein “Sixpack” und präsentuert das jerzt ganz stolz in einem Fotoshooting.

Doch nicht nur die nächsten fünf Jahrzehnte werden für Kai Noll spannend, auch die bisherigen 50 Jahre sind voll von spannenden Erlebnissen, Höhen und Tiefen, die so bislang noch nie an die Öffentlichkeit gekommen sind.

Sein größter musikalischer Fauxpas war das hier: “1986/87 habe ich unter dem Künstlernamen Kai Morgan zwei Italo-Disco-Singles auf den Markt gebracht. Ich fand es geil und sie wurden ganz okay verkauft. Heute hätte ich dafür Gold bekommen, damals hat die Plattenfirma überlegt, ob wir überhaupt weitermachen. Da ich aber eher Rockmusiker bin, bin ich heute sehr froh, dass meine musikalische Karriere in eine andere Richtung ging. Der eigentliche Fauxpas daran waren die Plattencover und wie ich darauf aussah.”

Seinen größter musikalischer Erfolg fuhr er mit einem vor Auftritt vor 10.000 Chinesen in Shanghai ein: “Auch als Kai Morgan (Foto unten – die Red.), aber ich stehe dazu! Und ich werde es nie vergessen.”

Schon mit vier Jahren faszinierte Kai übrigens Ballett! “Mit neun Jahren habe ich dann angefangen, an der Hamburger Staatsoper unter John Neumeier professionell Ballett zu lernen. John Neumeier kam gleich nach Nurejew und damals mein Idol. Und ich war unglaublich stolz auf mich!”

Über seinen erster Drehtag bei ‘Unter uns’ verriet er: Ich hatte noch keine Kameraerfahrung und kam mit dem Drehtempo überhaupt nicht klar. Nach den ersten Takes wurde ich panisch, weil ich nicht sicher war, ob das überhaupt richtig war, was ich da machte.

Über seinen Ruf am Set dagegen kann er nichts sagen: “Ein Gentleman genießt und sagt: ‘Never fuck in the company’! Die Gefahr, dass die Beziehung dann auseinandergeht und die zwischenmenschlichen Komplikationen in die Arbeit mitgenommen werden, wäre mir zu groß. Ich bin einerseits froh, dass es bisher nie passiert ist, aber ich würde auch – unter den richtigen Umständen – nie nie sagen … Außerdem bin ich privat glücklich vergeben!

Fotos: RTL / Oliver Wand