Mittwoch, 15. Oktober 2014, 20:41 Uhr

Amanda Bynes: Erneute Vormundschaft geplant

Ex-Teenie-Star Amanda Bynes (28) soll wieder unter Vormundschaft gestellt werden. Die Ärzte der psychiatrischen Klinik im kalifornischen Pasadena, in der sich die mental labile Schauspielerin derzeit befindet, wollen dadurch ihren Aufenthalt um ein Jahr verlängern.

Das berichtet das US-Portal ‘TMZ’. Demnach versuchen die Mediziner gerade gerichtlich eine sogenannte “LPD Hold” zu erhalten. Darunter ist eine Art der Vormundschaft zu verstehen, die den Ärzten die Möglichkeit gibt, psychisch gestörte Patienten gegen ihren Willen über einen längeren Zeitraum in ihrer Klinik zu behandeln, wenn diese eine große Gefahr für sich selbst und andere darstellen. Die Mediziner sind überzeugt, dass Bynes es absolut nötig hat, in Behandlung zu bleiben, weil sie “unter einer massiven psychischen Störung leidet, die durch chronischen Alkoholismus hervorgerufen wurde”. Bevor es aber keine eindeutige Diagnose für die Schauspielerin gibt, würde nichts entschieden werden, heißt es weiter.

Die Familie der Schauspielerin hatte dadurch nämlich nicht einmal die gesetzliche Möglichkeit, ihrer Tochter eine medikamentöse Behandlung aufzuzwingen oder sie effektiv in ihre Schranken zu weisen. Das ist nur den professionellen Medizinern vorbehalten, was auch irgendwie Sinn macht. Wie berichtet, hatte der Ex-Teenie-Star zuletzt mit etlichen Drogeneskapaden und einem unkontrollierbaren wahnhaften Verhalten von sich Reden gemacht.

Die 28-Jährige, die in den letzten Wochen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss verhaftet wurde, Schlagzeilen wegen versuchter Ladendiebstähle machte und bis vor kurzem unter der Vormundschaft ihrer Eltern stand, befindet sich derzeit wieder in der Psychiatrie. Dort wurde sie am Freitag (10. Oktober) von ihren Eltern gegen ihren Willen eingewiesen. Ursprünglich hieß es, sie müsste dort nur für die nächsten zwei Wochen bleiben. Der ‘Einfach zu haben’-Star leidet angeblich unter einer bipolaren Störung und Schizophrenie.

Amanda Bynes würde nicht zum ersten Mal für unmündig erklärt werden. Bereits vor über einem Jahr, nachdem der ‘Was Mädchen wollen’-Star durchdrehte und unter anderem Feuer in der Einfahrt eines ihr nicht bekannten Mannes legte und ihren eigenen Hund mit Benzin übergoss, ging die Vormundschaft an die Ärzte. Sie verbrachte daraufhin fünf Monate in einer geschlossenen Psychiatrie. Irgendwann wurde die Vormundschaft auf die Eltern der Blondine übertragen und lief dann vergangenen Monat aus. Daraufhin zog Bynes von Los Angeles nach New York und das Drama begann von vorne. (CS/Bang)

Foto: WENN.com