Samstag, 18. Oktober 2014, 19:53 Uhr

Max Riemelt und Hannelore Elsner als neues deutsches Traumpaar

Am 27. November startet in den deutschen Kinos der neue Film ‘Auf das Leben’ mit Hannelore Elsner (72) und Max Riemelt (30) in den  Hauptrollen, zwei wundervolle Stars unterschiedlicher Kino-Generationen. In weiteren Rollen: Sharon Brauner, ‘Coming-In’-Star Aylin Tezel und Andreas Schmidt.

Erzählt wird in der Tragikömödie die Geschichte der ehemaligen Cabaret-Sängerin Ruth, einer 84-jährigen sarkastischen und doch sehr warmherzigen Frau, die trotz traumatischer Kindheitserlebnisse mitten im Leben steht. Erst die Zwangsräumung ihrer Wohnung und ihrer Musikinstrumentenwerkstatt sowie der damit verbundene Umzug in ein Seniorenheim lassen sie die Lust am Leben verlieren. Der 29-jährige Jonas, der seit Trennung von seiner Freundin in einem Kleinbus haust, kämpft gegen die ersten Anzeichen einer schweren Erkrankung an.

Da er um die Auswegslosigkeit seiner Situation weiß, hat er seine Ausbildung an den Nagel gehängt und versucht sich durch einen exzessiven Lebenswandel abzulenken. Um finanziell über die Runden zu kommen, jobbt er als Möbelpacker. So begenget er Ruth. Aus der flüchtigen Begegnung entwickelt sich bald eine tiefe Verbundenheit. So groß der Altersunterschied, so unterschiedlich ihre Lebenserfahrung und so individuell die schwerwiegenden Schicksalsschläge auch sind – der Wunsch, dem Gegenüber auf die Beine zu helfen ist so ungeheuer stark, dass Ruth und Jonas auch vor ungewöhnlichen Maßnahmen nicht zurückschrecken.

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Produzentin Dr. Alice Brauner (Tochter der Berliner Produzentenlegende Artur Brauner) sagte dazu: “Die Besetzung hatten vor relativ früh im Kopf. Manch einer meint, es sei für Hannelore Elster die Rolle ihres Lebens. Und Max Riemelt gehört zu den talentiertesten jungen Schauspielern, die Deutschland hat. (…) Wir haben vorher nicht getestet, aber mit beiden lange geredet. Beide waren schon im Vorfeld begeistert von der Idee, zusammen vor der Kamera zu stehen. Die Chemie war unglaublich. Man hätte meinen können, die beiden spielen nicht, sondern befinden sich mitten im Leben und erfahren das wirklich alles im Huber und Jetzt gemeinsam”.

Die Grundidee zu dem Film habe Brauners inzwischen 96-jähriger Vater Artur “Atze” gehabt: “Je älter er wird, desto weniger kann er schlafen. Ihn plagen Alpträume, weil ihn die Bilder seiner Erlebnisse immer stärker verfolgen. (…) Die Erfahrung der älteren Generation und das Empathievermögen der jungen Generation, das ich heutzutage für den Zusammenhalt sozialer Strukturen für immens wichtig halte, das gegenseitige Zuhören und Füreinander-da-sein, spielt in dem Film die größte Rolle.”

Fotos: Camino Filmverleih