Samstag, 18. Oktober 2014, 12:21 Uhr

Kylie Minogue muss in letzter Minute alle Deutschland-Konzerte absagen

Kylie Minogues einst so furiose Karriere ist hierzulande offenbar ins Stocken geraten.Nach dem letzten Album-Flop ‘Kiss Me Once’ nun der nächste Schock: Sie musste ihre geplanten Konzerte in Deutschland absagen. Wenige Tage vor ihren geplanten Auftritten hat die 46-jährige Popsängerin ihre vier Konzerte auf ihrer 13. Tour hierzulande abgesagt.

Offenbar trägt aber der sinkende Stern des Stars, der bereits 27 Jahre im Showgeschäft ist, nicht allein die Schuld an dem Desaster.

Die Shows in Köln (22.10.), München (25.10.), Berlin (27.10.) und Hamburg (28.10.) fänden wegen “finanzieller Schwierigkeiten” beim deutschen Promoter nicht statt, hieß es gestern. Sie sei “extrem enttäuscht”, teilte die gebürtige Australierin auf ihrer Website mit. Auf Twitter postete sie: “Ich bin so enttäuscht, dass ich euch nächste Woche nicht sehen kann . Wir arbeiten hart daran, um die KMO-Show bald zu bringen. Und halten Sie auf dem Laufenden”.

Nähere Angaben zu den Gründen gab es zunächst keine.
Sogenannte “Finanzielle Schwierigkeiten” können ja eigentlich nur entstehen, wenn zu wenig Tickets abgesetzt werden und der Veranstalter dennoch die Kosten der örtlichen Konzerte tragen muß. Allerdings kostet auch eine Konzertabsage den Veranstalter in der Regel immense Summen. Zumeist muß das vereinbarte Netto-Honorar für den verpflichtenden Künstler getragen werden.

Mehr zum Thema: Kylie Minogue bringt vier neue Songs raus

Der deutsche Minogue-Veranstalter CT Creative Talent meldete Berichten zufolge schon im September eine “vorläufige Insolvenz “an. In einer Mitteilung des des vorläufigen Insolvenzverwalters hieß es Mitte September: “Für den Konzertveranstalter CT creative talent war die Absage der Backstreet Boys-Tour im Sommer neben anderen nicht zustande gekommenen Großereignissen der vorläufige Abschluss eines unterdurchschnittlichen Konzert-Sommers. Aufgefangen werden konnten die so entstandenen wirtschaftlichen Verluste bislang nicht. Zur Sicherstellung der künftigen Zahlungsfähigkeit hat sich die Geschäftsführung des Unternehmens daraufhin entschieden, einen Insolvenzantrag zu stellen.”

Ein Brancheninsider hatte zuvor gegenüber dieser Seite allerdings schon im Juli bestätigt, dass sich die Shows der durchaus warmherzigen Kylie Minogue “weltweit schlechter verkaufen” würden als sonst üblich.

Foto: SIPA/WENN.com