Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:59 Uhr

Shia LaBeouf zeigt seinen Adonis-Body in US-Magazin

‘Transformers’-Star Shia LaBeouf (28) zeigt sich in der neuesten Ausgabe des amerikanischen ‘Interview Magazine’ ungewohnt sexy. Zuletzt hatte der Schauspieler vorwiegend mit einem merkwürdigen Verhalten geglänzt, man denke nur an seinen Auftritt mit der Papiertüte auf dem Kopf bei der Filmpremiere von ‘Nymphomanic’ im Februar dieses Jahres.

Im begleitenden Interview mit dem Magazin erzählt er über seine chaotische Kindheit, seine schwierige Beziehung zu seinem Vater und den Grund für sein manchmal seltsames Verhalten. Wie der ‘Herz aus Stahl’-Schauspieler offenbarte, hatte er keine “normale” Kindheit. Seine Mutter war Stoffhändllerin, sein Vater ein Drogendealer, neben vielen anderen Dingen. Beide haben dann ihre “Berufe” aufgegeben, um mit ihm eine Art Schausteller-Leben zu führen und ihm eine Schauspiel-Karriere zu ermöglichen. Alles in allem waren es aber chaotische Zustände, in denen er aufwuchs, wie der Hollywood-Star erzählte. Hier geht’s zur Bildergalerie!

Bis heute hat er daher auch ein sehr schwieriges Verhältnis zu seinem Vater: “Das einzig Wertvolle was mir mein Vater [im Leben] mitgegeben hat ist Schmerz. Das einzige Mal, dass mein Vater mit mir spricht ist, wenn ich ihn bei der Arbeit brauche. Er weiß, wie Skype funktioniert und er weiß, was ich will. Wir telefonieren nicht um mal “Hi” zu sagen. Wir manipulieren uns gegenseitig. […] Ich benutze ihn, wenn ich arbeiten gehe. Es ist keine wirkliche Konversation […] Er ist der Puppenspieler. Mein Vater ist der Schlüssel zu den meisten meiner schlechtesten Gefühle. Meine besten und meine schlimmsten Erinnerungen sind mit meinem Vater verbunden, mein wesentliches Trauma aber auch meinen größten Grund zur Freude habe ich ihm zu verdanken. Es ist ein negatives Geschenk. Und ich bin noch nicht bereit, es loszulassen, weil Wut eine große Macht ist. Man muss nur mal auf Mel Gibson schauen: Er weiß, dass in seinem Zorn eine große Magie steckt.”

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Der Schauspieler erklärte weiter, dass er, genau wie Gibson, bis vor Kurzem eine schwierige Zeit hatte, die auch der Auslöser für viele seltsame Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit war: “Ich habe eine existenzielle Krise durchgemacht, wenn ihr euch mein Verhalten anseht, ist es von einem bestimmten Diskurs motiviert. Die Metamoderne hat in den letzten anderthalb Jahren viele meiner Aktionen in der Öffentlichkeit beeinflusst”, so der ‘Transformers’-Star im Interview.

Der Drang zu performen stecke schon seit Jahren in ihm: “Ich glaube das war immer mein Problem. Ich bin anfällig für das Theatralische in meinem Leben. Wenn du vor einer Filmkamera stehst, ist es das Schlimmste für einen Schauspieler, langweilig zu sein und das geht über auf mein Leben.” Aber er betont auch, dass er sich ganz langsam wieder in ein normales Leben zurückkämpft: “Wirklich, ich gewinne die Kontrolle über mich selbst zurück. Ich habe in dieser Industrie so viel Kontrolle über mich selbst aufgegeben. Ich fühlte mich wie ein Sklave, dem es nicht erlaubt ist, zu lesen. Das ist extrem aber es ist so lähmend, wenn du nichts mehr zu sagen hast.”

LaBeouf ist bald neben Brad Pitt (50) in dem Kriegsdrama “Herz aus Stahl” zu sehen, das gerade die US-Kinocharts erobert. (CS)