Donnerstag, 23. Oktober 2014, 21:39 Uhr

Matthew Mc Conaughey über Schubladendenken und Eitelkeit

Oscar-Preisträger Matthew McConaughey (44) hatte nie die Angst, als Schauspieler in eine bestimmte Schublade gesteckt zu werden. Das hat er jetzt im Interview mit dem amerikanischen ‘GQ’-Magazin erklärt. Dass er zu einem Zeitpunkt in seiner Karriere hauptsächlich in romantischen Komödien wie beispielsweise “Wie werde ich ihn los-in 10 Tagen” (2003) zu sehen war und dadurch möglicherweise in eine bestimmte Schublade gesteckt werden könnte, machte dem ‘Dallas Buyers Club’-Schauspieler nie Sorgen, wie er verrät.

“Ich habe das gemacht. Verdammt richtig, dass war ich. Ich war nicht ängstlich und habe mir eingeredet: Oh Gott, ich werde nur noch solche Rollen spielen.” Und dennoch hat er dann die Entscheidung getroffen, für eine gewisse Zeit dieses Genre nicht mehr zu bedienen: “Ich habe mir gesagt, dass ich der Öffentlichkeit eine Zeit lang nicht mehr diese Seite zeige.” Wie der Schauspieler weiter erzählte, sei er aber auf alle seine Rollen, die er in romantischen Komödien gespielt habe stolz. Solche Filme werden zwar von Kritikern selten gewürdigt, aber es sei trotzdem harte Arbeit, erklärte er im Interview. Weiter erzählte McConaughey, dass seine Kinder ihn in den letzten Jahren charakterlich sehr verändert hätten.

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Der Schauspieler ist seit 2012 mit dem brasilianischen Model Camila Alves (32) verheiratet und sie haben drei gemeinsame Kinder, zwei Söhne und eine Tochter: “Ich kapiere [jetzt], was wichtig ist. Bam! Und diese Klarheit ist einfach Wow. Ich bin definitiv egoistischer geworden. Aber zugleich auch mitfühlender, was nicht immer zusammenpasst.” Als Familienmensch sei er zudem sehr gläubig und gehe jeden Sonntag mit seiner Frau und seinen Kindern in Texas in die Kirche. Er erinnere sich daran, dass das auch für ihn in seiner Kindheit wichtig war, so der 44-Jährige. Zum guten Schluss gab er dann noch ein Geheimnis preis, das viele Männer eher nicht so gerne offen zugeben: “Ich bin eitel. Ich denke, dass Eitelkeit eine gute Sache ist. […] Ich habe gute Gene. Mein Vater war ein Sportler. Ich habe damit richtig Glück gehabt.” (CS)

Foto: WENN.com