Sonntag, 26. Oktober 2014, 17:53 Uhr

Die sexy Kinostars Ken Duken und Tom Hopper über Wikinger und ihre Extensions

Mit ‘Northmen – A Viking Saga’ kam gerade ein erstklassiger Streifen auf die deutschen Kinoleinwände. Neben dem 1,96m großen britischen Star Tom Hopper (29) und seinem australischen Kollegen Ryan Kwanten ist auch der deutsche Schauspieler und Frauenschwarm Ken Duken (35) mit dabei. Im Interview mit Lukas Jahn sprechen Duken und Hopper über den Film und verraten, warum sie nicht lange überlegen mussten, ob sie den Film drehen wollen.

Eine Gruppe Wikinger unter der Führung von Asbjörn (Tom Hopper) befindet sich auf dem Weg zur Insel Lindisfarne im Nordosten Englands. Angetrieben werden die Nordmänner vom Wissen, dass sich dort Goldschätze befinden. Auf dem Weg zur Insel und zu neuem Reichtum werden sie von einem heftigen Sturm überrascht. Sie stranden vor der Küste Schottlands in feindlichem Gebiet. Der nächstgelegene Stützpunkt Danelag ist weit entfernt und der Weg dahin alles andere als sicher, denn schottische Söldner sind bereits auf der Jagd nach den Wikingern. Sie wurden entsandt von Dunchaid (Danny Keogh), dem König der Schotten, der seine enormen Reichtümer schützen will.

Unterstützung erhalten die Wikinger von dem geheimnisvollen Mönch Conrall (Ryan Kwanten), der ihnen zwar Unterschlupf gewährt, jedoch seine wahren Motive verbirgt. Fortan bestreiten die tapferen Krieger einen blutigen Kampf um Leben und Tod in den Highlands, Wäldern und Sümpfen Schottlands.

„Ich schlüpfe in die Rolle des Asbjörn, der nach dem Tod seines Vaters der Anführer der Wikinger-Gruppe wird und sich überraschenderweise nicht wie ein typsicher Wikinger verhält“, erzählt Tom Hopper im Gespräch über seinen Filmcharakter. „Er ist sehr fürsorglich gegenüber seinen Leuten, kann aber auch sehr dickköpfig sein, was die Gruppe das eine oder andere mal auch in sehr gefährliche Situationen bringt.“

Schauspielkollege Ken Duken übernimmt im Film die Rolle des Thorald. „Er ist ein sehr ruhiger und mysteriöser Charakter, vermutlich aber auch Asbjörns bester und loyalster Freund. Sie haben viele Kämpfe zusammen durchgestanden“, erklärt Duken und verrät. „Wir haben die Kampfszenen alle selbst gedreht. Aber nicht, weil wir unbedingt die Helden spielen wollten, sondern weil wir ein großartiges Stunt-Team im Hintergrund hatten, das uns optimal darauf vorbereitet hat. Es war super anstrengend, aber wir hatten dennoch unglaublich viel Spaß.“

Die Frage, ob sie den Film drehen möchten, mussten die beiden sich laut eigener Aussage nie wirklich stellen. „Jeder von uns hat diesen kleinen Jungen in sich, der sich einfach als Cowboy oder Indianer verkleiden will“, erklärt Ken Duken. „Und dann hat man als Erwachsener die Möglichkeit, das sogar beruflich zu machen. Ich wüsste keinen einzigen Grund, warum ich es nicht hätte tun sollen.“

Eine packende Story und großartige Kampfszenen: Ken Duken ist davon überzeugt, dass der Film gerade deswegen bei Fans ankommen wird. „Wir sind kein Film für den History-Channel. Wir bringen eine unterhaltsame und actionreiche Wikinger-Story auf die Kinoleindwand und haben dabei versucht, dem Zuschauer das Gefühl zu geben, mittendrin zu sein.“

Dass der Film dabei aber keineswegs nur etwas für Männer ist und auch Fans anderer Genres ansprechen kann, können die beiden aus eigener Erfahrung bestätigen. „Wir waren ehrlich gesagt ziemlich überrascht, wie viele Frauen den Film toll fanden“, gesteht Tom Hopper während des Interviews. „Meine Frau fand den Film brillant und eigentlich ist das so gar nicht die Richtung Film, die sie normalerweise schaut.“

Und für alle Frauen, denen der Film trotzdem noch zu testosterongeladen ist, hat Ken Duken eine interessante Anekdote zu den Dreharbeiten.

„Ich habe ungefähr fünf verschiedene Pflegeprodukte bekommen, mit denen ich meine langen Extensions behandeln sollte“, erzählt Ken Duken lachend auf die Frage nach dem witzigsten Erlebnis während der Dreharbeiten. „Ich meine, ich spiele einen Wikinger und musste mich teilweise stundenlang am Tag für den Film durch Schlamm wälzen. Und dann sollte ich plötzlich meinen Bart und meine Haare mit Shampoo, Conditioner, Softener und Baby-Puder behandeln? Das war schon witzig.“

Fotos: Thomas Damm/nordmedia, Ascot Elite Filmverleih GmbH