Mittwoch, 29. Oktober 2014, 22:07 Uhr

Nicole Kidman: Ihre zehn besten Filme

Nicole Kidman meldet sich eindrucksvoll ins Kino zurück! In der top-besetzten Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers ‘Ich darf nicht schlafen’ fügen sich für Christine mit Dr. Nashs Hilfe neue erschreckende Wahrheiten zusammen, die sie nicht nur dazu zwingen, auf die Suche nach sich selbst zu gehen.

In dem äußerst packenden Thriller muss sie sich vor allem die Frage stellen, wem überhaupt sie noch trauen kann… Nach dem Flop mit ‘Grace of Monaco’ endlich wieder ein echter Kidman-Film. Deutscher Kinostart ist am 13. November. (Unsere Szenenfotos stammen aus dem neuen Thriller).
Für uns Anlass, mal nachzusghauen, welche Filmne eigentlich groß gemacht haben!

MOULIN ROUGE (2001)
Baz Luhrmanns Musical-Drama feierte seine Premiere als Eröffnungsfilm der 54. Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2001 und begeisterte anschließend das internationale Kino-Publikum. Neben einem weltweiten Einspielergebnis von rund 180 Millionen Dollar verbuchte der Film am Ende auch gleich acht Oscar- und sechs Golden-Globe-Nominierungen – wobei Nicole Kidman jeweils als beste Hauptdarstellerin nominiert war. In dieser sowie zwei weiteren Kategorien konnte der Film den Golden Globe letztlich abräumen; und bei den Academy Awards ging MOULIN ROUGE in Sachen „Bestes Kostümdesign“ und „Bestes Szenenbild“ als Sieger vom Platz.

THE HOURS – VON EWIGKEIT ZU EWIGKEIT (2002)
Während das Einspielergebnis der anspruchsvollen Roman-Adaption vergleichsweise überschaubar blieb, konnte sich Nicole Kidman vor Kritikerlob und Ehrungen für ihre Rolle der Virginia Woolf kaum retten. Zur absoluten Krönung ihrer Leistung erhielt sie sowohl einen Oscar als auch einen Golden Globe in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“.

Mehr zum Thema: Nicole Kidman distanziert sich von “Grace Of Monaco”

UNTERWEGS NACH COLD MOUNTAIN (2003)
Auch diese Roman-Verfilmung, welche siebenmal für den Academy Award und achtmal für den Golden Globe (darunter die Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“) nominiert wurde, kam bei der Kritik gut an und sorgte zudem für volle Kinokassen. An der Seite von Jude Law überzeugte die 1967 auf Hawaii geborene Kidman in dem Kriegsdrama als willensstarke Pfarrerstochter Ada Monroe.

TAGE DES DONNERS (1990)
Das Rennsport-Spektakel hatte für Nicole Kidman beruflich wie privat eine große Bedeutung: Mit diesem Film etablierte sie sich nach ihren Engagements in australischen Produktionen nun auch in Hollywood und lernte bei den Dreharbeiten zudem Tom Cruise kennen, den sie Ende 1990 heiratete.

EYES WIDE SHUT (1999)
Als nach 15-monatigen Dreharbeiten (offizieller „Guinness-Buch“-Rekord) Stanley Kubricks letzter Film Mitte 1999 schließlich in die Kinos kam, strömten die schon seit langem gespannten Zuschauer in die Kinosäle, um das Ehepaar Kidman/Cruise auf der großen Leinwand (unter anderem halbnackt) zu erleben. Die Kritikergemeinde sah sich indes eher gespalten. So ist EYES WIDE SHUT bis heute einer von Kidmans umstrittensten und meistdiskutierten Filmen.

THE OTHERS (2001)
11 Jahre nach TAGE DES DONNERS markierte THE OTHERS die letzte Zusammenarbeit von (Hauptdarstellerin) Nicole Kidman und (Executive Producer) Tom Cruise. Auch privat ging das gefeierte Glamour-Paar fortan wieder getrennte Wege – die Ehe der beiden wurde fast zeitgleich zum US-Kinostart geschieden. Für ihre Performance in Alejandro Amenábars Psychothriller erhielt die in Australien aufgewachsene Schauspielerin erneut eine Nominierung für den Golden Globe in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“.

DER GOLDENE KOMPASS (2007)
Nach einem noch ausbaufähigen US-Start spülte der später Oscar-prämierte Fantasy-Abenteuerfilm letztlich beeindruckende 372 Millionen Dollar in die weltweiten Kinokassen und belegt damit aktuell Platz zwei der finanziell erfolgreichsten Filme der rothaarigen Schönheit.

DIE BMX-BANDE (1983)
Was vielleicht nicht jeder weiß: Nicole Kidman war in ihrer australischen Heimat ein Teenie-Star. Schon im Alter von 16 Jahren feierte sie dort mit der Actionkomödie DIE BMX-BANDE ihr Leinwand-Debüt. Durch weitere Rollen in Film und Fernsehen wurde ihr immer mehr Aufmerksamkeit zuteil, bis sie schließlich den Sprung nach Hollywood schaffte (siehe TAGE DES DONNERS). Für alle Kidman-Fans ist diese nun bereits über 30 Jahre zurückliegende Kino-Premiere ein ganz besonderes Film-Erlebnis.

BATMAN FOREVER (1995)
Nachdem Nicole Kidman die Rolle der Catwoman in BATMANS RÜCKKEHR 1992 zunächst abgelehnt hatte, spielte sie dann drei Jahre später in der nächsten „Fledermaus-Verfilmung“ die Psychologin Dr. Chase Meridian an der Seite des männlichen Star-Trios Val Kilmer, Tommy Lee Jones und Jim Carrey. Bei den Kritikern fand Joel Schumachers dreifach Oscar-nominierte Comicverfilmung zwar nur verhaltenen Anklang, mit einem Box-Office-Ergebnis von 336 Millionen Dollar hatte sie finanziell jedoch durchschlagenden Erfolg.

HAPPY FEET (2006)
Dass Kidmans lustigster und gleichzeitig erfolgreichster Film (Kinoeinspiel: 384 Millionen US-Dollar) nur auf Platz 10 ihrer besten Filme landet, ist der Tatsache geschuldet, dass sie darin leider nicht zu sehen ist, sondern „lediglich“ einer der Animationsfiguren ihre Stimme leiht (in der deutschen Fassung ist derweil ihre bekannte Synchronstimme Petra Barthel zu hören).

ICH DARF NICHT SCHLAFEN
Am 13. November kommt nun Nicole Kidmans neuester Film ICH DARF NICHT SCHLAFEN in die deutschen Kinos und die spannende Frage lautet: Wo in dieser Liste wird sich der Thriller am Ende wohl platzieren? Hier gibt’s mehr zu dem Film!

Fotos: Splendid