Donnerstag, 30. Oktober 2014, 17:25 Uhr

Mimi & The Mad Noise Factory mit Song aus "Love, Rosie – Für immer vielleicht"

Nur ein kleiner Blick in Mimis Wohnzimmer lässt erahnen, welcher Zauber aus ihrer Musik spricht: Alles scheint durch einen überaus kreativen, magischen Faden miteinander verbunden. Selbstgemalte Gemälde und verzierte Stoffe hängen an den Wänden, die in eine surreal-utopische Traumwelt einladen. Der Zutritt scheint so leicht.

In dieser Traumwerkstatt strickt Mimi (wie sich die Tochter von Marius Müller-Westernhagen nennt) all ihre Songs, wie auch ‘Get Me Back’ – das Titellied des Kinofilms ‘Love, Rosie – Für immer vielleicht’ mit Lily Collins, der ab heute im Kino zu sehen ist. Dahinter verbergen sich groovige Beats, hinreißende Melodien – eine Mischung aus Pop und Alternative, mit einem Hauch Elektro und Rock’n’Roll umrahmt von MiMis bittersüßen Stimme, die so selbstbewusst wie sensibel klingt und den Track zu einem Garant der „Repeat“-Funktion werden lassen.

So erging es auch Producer-Ikone Stephen Street (The Smiths, Morrissey, Blur, The Cranberries, Kaiser Chiefs), welcher – angesteckt von MiMis überbordenden Kreativität – MiMi und mit Ihrer Band The Mad Noise Factory ins legendäre Londoner Assault & Battery-Studio (U2, Foals, Amy Winehouse) einlud. „MiMis Stimme besitzt eine Magie, die Gefühle einfangen kann“, betont er. „Die Zusammenarbeit mit ihr und ihrer Band war sehr persönlich und half uns, diese magischen Momente festzuhalten.“

Das Album „Nothing but Everything“ ist eine Songcollage voller Farben und Muster. Kraftvoll und zerbrechlich, verspielt und ernst, euphorisiert und melancholisch – bei Mimi & The Mad Noise Factory sind dies keine Gegensätze, sondern Facetten eines faszinierenden Gesamtkunstwerks.

Foto: Katja Ruge