Dienstag, 02. Dezember 2014, 20:57 Uhr

Bobby Keys, der Saxophonist der "Rolling Stones", ist tot

Bobby Keys, der langjährige Saxophonist der “Rolling Stones” ist heute im Alter von 70 Jahren gestorben. Das berichtet die britische Zeitung ‘The Guardian’. Der Musiker war an einem Leberleiden erkrankt und musste deswegen auch einige ’14 On Fire’-Tourtermine der ‘Rolling Stones’ in Australien und Neuseeland im Oktober ausfallen lassen.

Keys, der im Laufe seiner 55-jährigen musikalischen Karriere auch mit so namhaften Künstlern wie Buddy Holly, The Who, George Harrison und Eric Clapton zusammengespielt hatte, ist den meisten wohl für sein Saxophon-Solo in dem ‘Rolling Stones’-Song ‘Brown Sugar’ (1971) bekannt. Der Musiker teilte seinen Geburtstag mit Keith Richards (70) und beide verband auch sonst eine große Freundschaft, wie der Gitarrist der Rockband in einer Autobiographie verriet: “[Keys ist] mein engster Kumpel.

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Eine Seele des Rock and Roll, ein zuverlässiger Mann, aber auch ein verdorbener Wahnsinniger.” Und der langjährige Saxophonist der Band verriet noch kurz vor seinem gesundheitlich erzwungenen Ausstieg aus deren jetziger Tour in einem Interview: “Es ist egal, wie oft ich schon ‘Brown Sugar’ gespielt habe, ich spiele den Song immer wieder gern.” (CS)

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Foto: WENN.com