Dienstag, 02. Dezember 2014, 8:44 Uhr

Charts: Herbert Grönemeyer mit zwölftem Nummer-eins-Album

Herbert Grönemeyer ist einer der größten Dauerbrenner im Musikgeschäft. Rund 30 Jahre nach dem ersten Charteinstieg legt der Popsänger in dieser Woche seine zwölfte Nummer-eins-Scheibe hin. „Dauernd jetzt“ übernimmt aus dem Stand Platz eins der offiziellen deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Zwölf geerdete, lebenshungrige Songs zeugen davon, dass Grönemeyer nach langer Reise nun im Hier und Jetzt angekommen ist.

David Guetta holt stets das Maximum aus sich heraus und war bislang an fast 40 Charthits beteiligt – bei gerade mal drei platzierten Alben. Der französische Überflieger betitelte seine aktuelle Platte schlicht „Listen“ und fokussiert Rang drei an. Zwischen Guetta und Grönemeyer fließt „The Endless River“ von Pink Floyd.

Die volle Ladung Hip-Hop gibt es auf den Positionen acht und zwölf auf die Ohren. US-Reimkönig Eminem feiert 15 Jahre Shady Records und holte für die Compilation „ShadyXV“ langjährige Weggefährten wie D-12 und Slaughterhouse vor das Mikro. Deutschrapper Silla steht auf „Audio Anabolika“ und lässt nicht nur musikalisch die Muskeln spielen.

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In den Single-Charts kommt nach dem ersten Adventswochenende Weihnachtsstimmung auf: Die deutsche Band Aid 30-Fassung von „Do They Know It’s Christmas?“ mit Superstars wie Campino, Peter Maffay und Jan Delay, schnappt sich direkt die Krone. Die internationale Variante landet hinter David Guetta feat. Sam Martin („Dangerous“) auf der Drei. Auch das Original aus dem Jahr 1984 klettert noch einmal von 95 auf 67.

Mit den Wiedereinsteigern „Last Christmas“ (Wham!, 72), „All I Want For Christmas Is You” (Mariah Carey, 79) und „Driving Home For Christmas” (Chris Rea, 100) sind insgesamt sechs Weihnachtslieder in der Top 100 vertreten.

Wer „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“ gesehen hat, wird den Kinosaal höchstwahrscheinlich mit dem Ohrwurm „The Hanging Tree” verlassen haben. Die von Jennifer Lawrence gesungene und von James Newton Howard komponierte Hymne erobert sensationell die siebte Stelle.

Foto: Stefan Höderath