Dienstag, 02. Dezember 2014, 15:01 Uhr

Elton John kämpft immer noch um Anerkennung seines Vaters

Elton John hatte ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater Stanley Dwight. Und das jahrzehntelang. Auch 15 Jahre nach dessen Tod versucht der legendäre Popsänger immer noch, ihn mit seiner Lebensleistung zu beeindrucken.

“Ich hätte gerne gehabt, dass er mal sagt: ‘Gut gemacht.’ Aber er hat mich nie spielen sehen. Er hat nie meinen Erfolg gewürdigt”, sagte der Sänger in einem Interview der ‘New York Times’. “Trotzdem hasse ich ihn nicht.”

Zur Musik kam Elton John (auf dem Foto mit Lebensgefährten David Furnish) durch einen anderen Star: “Ich saß in dem kleinen Friseurladen in meinem Dorf und wartete auf meinen Haarschnitt als ich ein Foto von Elvis sah”, erinnert sich der 67-Jährige an eine Episode vor 57 Jahren. Johns Mutter brachte kurz darauf eine Schallplatte von Presley nach Hause. “Von da an gab es kein Zurück mehr.”

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Zu seinem Vater – Flieger der britischen Srmee im 2. Weltkrieg – hatte Elton John nie ein gutes Verhältnis. Dessen Desinteresse verarbeitete der Sänger 1995 in dem autobiographischen Titel ‘Made in England’ (“I had a quit-me father, had a love-me mother”).

Der Krach des Popstars mit seinem Vater begann in den siebziger Jahren, als Elton begann, seinen Vater in Zeitungs- und Zeitschrifteninterviews, öffentlich zu kritisieren. Er bezeichnete ihn damals als Kontrollfreak, der ihm verbot Fußball im Garten zu spielen, Popmusik zu hören oder modische Kleidung zu tragen.

Elton John hat auch noch Halbbruder Geoff Dwight (47), zu dem er auch seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. (dpa/KT)

Foto: WENN.com