Freitag, 05. Dezember 2014, 14:53 Uhr

Courtney Love lässt alle Freiheiten für neue Cobain-Dokumentation zu

Rocksängerin Courtney Love hat sich gar nicht so sehr in die Dreharbeiten der voll-autorisierten Kurt Cobain-Dokumentation eingemischt, wie angenommen. Regisseur Brett Morgen hat dementiert, dass die Witwe des verstorbenen Nirvana-Sängers die Leitung der Produktion (HBO) hatte übernehmen wollen.

Gerüchten zufolge sollte der Dokumentarfilmer dies verhindert haben. Doch Love soll von Anfang an überhaupt kein Interesse daran gehabt haben, sich in die Dreharbeiten einzumischen. Ganz im Gegenteil: Die 50-Jährige hatte den ausdrücklichen Wunsch geäußert, dass der amerikanische Filmproduzent den Film übernehmen soll. Er drehte bereits ‘Crossfire Hurricane’ über die Rolling Stones, die er anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens für die Doku auf ihrer Tour begleitete. Die Recherchen für den heiß ersehnten ‘Kurt Cobain: Montage of Heck’-Film laufen bereits seit acht Jahren, darin werden unveröffentlichte Songs, Fotografien und Privataufnahmen des verstorbenen Rockstars zu sehen sein.

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Die Schauspielerin und ihre 22-jährige Tochter Francis Bean sind rechtmäßige Inhaber der Cobain-Besitztümer und stellen sie für den Film zur Verfügung.

Die gemeinsame Tochter des einstigen Musikerpaares ist als Produzentin beteiligt. “Courtney hofft, durch den Film ein besseres Verständnis für Kurt in der Öffentlichkeit zu ermöglichen, als es durch die Darstellungen in den Medien geschehen ist”, sagte Morgen kürzlich in einem Statement. ‘Montage of Heck’ soll nächstes Jahr auf dem ‘Sundance Film Festival’ in den USA seine Premiere feiern und danach weltweit veröffentlicht werden.(Bang)

Foto: WENN.com