Samstag, 06. Dezember 2014, 11:33 Uhr

AC/DC-Drummer Phil Rudd: Details zur Anklage bekanntgegeben

Die Staatsanwaltschaft in Neuseeland hat nun bekanntgegeben, wie es genau zu der Verhaftung von Phil Rudd kam. In der Stellungnahme geht es um den Morgen des 26. September, als der AC/DC-Schlagzeuger einen Geschäftsfreund angerufen und mit diesem besprochen haben soll, was er einem Mann antun wollte, der in den vergangenen drei Jahren für ihn gearbeitet hatte.

Während des Gesprächs soll er dann gezielt einen zweiten Anruf zu dem besagten Mann geschaltet haben und gedroht haben, er würde ihn und seine Tochter umbringen. Rudd wurde ursprünglich wegen der Anstiftung zum Mord verhaftet und angeklagt. Diese Anklage wurde aber schnell wieder fallen gelassen. Nun muss er sich wegen einer Morddrohung und Drogenbesitzes vor Gericht verantworten. Als er am 6. November in seinem Haus in Tauranga festgenommen wurde, wurden Amphetamine und Cannabis gefunden.

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Bei der letzten Gerichtsverhandlung (2. Dezember) hatte der Anwalt des Musikers auf nicht schuldig plädiert, was die angebliche Morddrohung angeht. Rudd habe keinerlei Anrufe in diese Richtung getätigt. Den Drogendelikt hat er hingegen zugegeben.

Der Schlagzeuger könnte bis zu sieben Jahre im Gefängnis landen. Auch seine Zukunft bei AC/DC ist aktuell unsicher. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 10. Februar angesetzt.