Samstag, 06. Dezember 2014, 16:12 Uhr

Dennis Jauch über seine neue VOX-Tanzshow "Secret Dancer"

Dennis Jauch, hierzulande hauptsächlich bekannt als Freund von Briten-Popstar Leona Lewis, ist der Star der neuen, fünfteiligen VOX-Doku-Soap ‘Secret Dancer’. Die läuft ab dem 13. Januar dienstags um 21:15 Uhr. Darin versuchen sie aus Menschen mit zwei linken Füßen sportliche- und selbstbewusste Tänzer zu machen.

Dafür hat der junge, aber erfahrene Choreograf und Tänzer, der sonst Superstars wie Beyonce Knowles und Kylie Minogue zu seinen Klienten zählt, nur wenige Wochen Zeit. Wir stellen den Beau heute etwas vor, der mit Leona Lewis seit vier Jahren glücklich liiert ist.

Dennis Jauch wird 1988 in Bremerhaven geboren. Schon früh entdeckt er seine Leidenschaft fürs Tanzen. So schwingt er bereits mit drei Jahren in der Tanzschule seiner Eltern das Tanzbein und nimmt vier Jahre später erfolgreich an den ersten Wettbewerben im Kinder- und Lateintanz teil. Doch auch bei Hip-Hop-Wettbewerben weiß Dennis Jauch zu überzeugen: Als 11-Jähriger ist er bereits fünffacher Norddeutscher Meister, zweimaliger Deutscher Meister und zweimaliger Europameister. Mit 18 Jahren nimmt er an der Casting-Show „You Can Dance“ teil und setzt sich unter tausenden Kandidaten am Ende als Deutschlands bester Tänzer durch.

Schnell macht sich Dennis Jauch auch international als Tänzer, Choreograf und Creative Director einen Namen. Superstars wie Leona Lewis, Beyoncé Knowles, Alicia Keys, Kylie Minogue und Pitbull, aber auch weltweit populäre TV-Shows wie „The X Factor“ (USA / Großbritannien) und „Deutschland sucht den Superstar“ setzen auf die Kreativität und das tänzerische Können des in Los Angeles und London lebenden Ausnahmetalents.

Was können die VOX-Zuschauer von „Secret Dancer“ erwarten?
Unsere Zuschauer können unsere Kandidaten dabei begleiten, wie ich ihnen helfe, innerhalb nur weniger Wochen mit ihrer „Crew“ eine professionelle Street Dance Performance auf die Beine zu stellen und ihren Liebsten -den Arbeitskollegen- oder ihrem Chef eine neue, noch nie vorher da gewesene Seite von sich zu präsentieren. Es werden Schweiß und Tränen fließen, doch am Ende zählt nur: die Performance ihres Lebens!

Ihre Eltern sind selbst Tanzlehrer und haben eine Tanzschule. Wollten Sie daher schon immer Tänzer werden und wann haben Sie die Leidenschaft fürs Tanzen bei sich entdeckt?
Ich habe sozusagen bereits im Bauch meiner Mutter mit dem Tanzen begonnen. Die hat noch bis kurz vor meiner Geburt mit meinem Vater im Tanzsaal gestanden. So richtig ging es dann mit 3 Jahren los, als ich beim Kinder-Tanzen die Fläche unsicher gemacht habe. Obwohl mir meine Eltern immer die Möglichkeit gaben, viele andere Sportarten auszuüben, war für mich das Tanzen ganz klar an erster Stelle.

Haben Sie als Profi eigentlich vor Ihren Tanzauftritten noch Lampenfieber?
Aber natürlich! Lampenfieber ist das Beste an einer Performance – es gibt einem das Gefühl am Leben zu sein – man bekommt einen riesigen Adrenalin-Kick, wenn man plötzlich vor 60.000 Leuten im Konzert performed oder man weiß, dass einem gerade Millionen von Zuschauern live zusehen.

Sie haben sich international als Tänzer und Choreograph einen Namen gemacht, tanzen für Superstars wie Beyoncé oder Alicia Keys. Was reizt Sie jetzt daran, blutigen Tanzanfängern eine Choreografie beizubringen?
Es ist schon fast ein „Back to the Roots“ Gefühl! Ich gehe zu meinen Anfängen zurück. Damals habe ich mit 11 Jahren angefangen meine ersten eigenen Tanzkurse zu geben. Ich habe aus kompletten nicht Tänzern Tanz-Enthusiasten geschaffen. Mit dem Tanzen hängt sehr viel zusammen – Ein Tanz-Training hat meist nicht nur den Effekt, dass die Menschen am Ende eine Choreografie vorführen können, ihr gesamtes Auftreten, ihr Selbstbewusstsein, alles wird trainiert – sozusagen gibt es ein Personality Coaching gratis mit dazu.

Welche Tricks können Sie einem Menschen mit zwei linken Füßen geben, der Tanzen lernen will?
Das Tanzen steckt in jedem von uns, denn es liegt in unserer Natur, uns zu bewegen, wenn wir Musik hören. Die Einen haben mehr Talent, die anderen weniger. Ich vergleiche das Tanzen lernen gerne mit dem Erlernen einer neuen Sprache – Das wichtigste ist, jegliche Angst sich zu blamieren abzulegen und einfach Spaß an der Bewegung zu haben. Je nach Talent und Ehrgeiz wird es dann bei dem einen oder anderen vielleicht länger dauern, aber ich bin der festen Überzeugung, jedem das Tanzen beibringen zu können!

Mit einer spektakulären Tanz-Choreographie wollen die Tanzgruppen in „Secret Street Crew“ ihre Freunde, Partner oder Kollegen überraschen. Wie groß war bei den Proben die Angst, schon vor dem Auftritt erwischt zu werden?
Das allerwichtigste bei unserer Doku ist es, das ganze geheim zu halten. Wenn der Partner dann plötzlich 4 mal die Woche zum „Pokerabend“ geht, kann das schon mal die ein oder andere Frau misstrauisch machen – dann geht es darum sich ein gutes Alibi einfallen zu lassen, ein gutes Pokerface wird benötigt!

Interview: VOX, Fotos: VOX/Timmo Schreiber