Sonntag, 07. Dezember 2014, 14:31 Uhr

Boyzone: Die Trauer-Therapie um Stephen Gately war der Suff

Boyzone ertränkten ihre einstige Trauer um ihr Bandmitglied Stephen Gately im Alkohol. Die ‘Love Me For A Reason’-Interpreten waren am Boden zerstört, als ihr Band-Kollege vor fünf Jahren unerwartet im Alter von nur 33 Jahren an einem unentdeckten Herzfehler starb.

Boyzone: Die Trauer-Therapie um Stephen Gately war der Suff

Mikey Graham erzählte nun: “Als er starb waren wir vertraglich dazu verpflichtet auf Tour zu gehen. Wir waren in tiefster Trauer und leider war die Therapie, die wir wählten, auf dieser Tour der Alkohol, was total falsch war.” Ronan Keating fügte dem hinzu: “Es war die schlechteste Tour, die wir jemals gespielt haben. Alkohol begleitete uns auch noch einige Zeit nach der Tour. Es wurde zur Gewohntheit.” Glücklicherweise fand das Quartett irgendwann einen anderen Weg, mit der Trauer umzugehen.

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Keith Duffy sagte dazu: “Wir benutzten den Alkohol, um den Schmerz zu betäuben. Ich trank viel zu viel, enttäuschte die Menschen, die ich am meisten liebe und hatte furchtbare Alpträume. Da beschloss ich zur Trauerberatung zu gehen. Ich sprach über meine Trauer und die Trinkprobleme und trank dann das gesamte Jahr 2011 nichts. Deine Probleme laut auszusprechen, hilft dir, mit ihnen klarzukommen.” Doch Graham kämpft noch heute mit dem Verlust. Er verriet weiter: “Ich lese viele Selbsthilfe-Bücher, aber ich denke nicht, dass sie mich geheilt haben.” Im Interview mit dem britischen ‘OK!’-Magazin gab Shane Lynch hingegen jüngst preis: “Ich heilte mich selbst. Meine Gedanken sind sehr stark, aber da ist jeder anders.” Keating wählte einen ähnlichen Weg wie sein Kollege Duffy: “Ich habe in den letzten Jahren Beratungen besucht und das war wunderbar.”

Boyzone haben gerade das neue Album ‘Dublin To Detroit’ am Start.

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Fotos: Warner Music, WENN.com