Montag, 08. Dezember 2014, 11:28 Uhr

Kristen Stewart: "Ich überlege nach wie vor gut, was ich sage"

Hollywood-Star Kristen Stewart ist ab 18. Dezember im zum Teil in Deutschlandgedrehten im US-Drama ‘Die Wolken von Sils Maria’ im Kino zu sehen. sprach die 24-Jährige über den plötzlichen Ruhm, Fanhysterie und ein gesundes Verhältnis von öffentlicher Präsenz und Privatheit.

Über die Schattenseiten des Ruhmes sagte sie: “Berühmtsein kann verdammt einsam machen. Das zeigt auch ‚Sils Maria‘. Wie isoliert man als Celebrity ist, weil die Leute glauben, sie dürfen dich nicht einfach so ansprechen […]. Dieser Job fordert seinen Tribut. Man gibt so viel von sich, ohne es zu merken, und das kann einen auf Dauer zerstören […]. Das Leben als Filmstar ist verlockend, hat aber auch viele Schattenseiten. Nicht jeder ist dafür geschaffen. Man muss wohl schon ein bisschen merkwürdig sein.“

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Für ihre Zurückhaltenheit ist der junge Hollywoodstar bekannt und wurde dafür schon oft kritisiert. Über den Umgang mit dem Leben im Blitzlichtgewitter und den Medien sagte sie: „Anfangs ging´s erst mal darum, Grenzen festzulegen. Was teile ich mit, was nicht? Wie verhalte ich mich richtig? Damit habe ich mich schwergetan. Ich fand es immer peinlich, wenn sich Schauspieler selbst für so interessant halten, dass sie bereit sind, sich wie ein Produkt zu verkaufen.“

Kristen Stewart steht nicht so gern im Mittelpunkt und sie weiß auch wie sie deswegen rüberkommt. In dem Interview sagte die 24-jährige: “Daher wirke ich in der Öffentlichkeit häufig gestresst, depressiv oder völlig desinteressiert […]. Das, worüber ich spreche, hat für mich Tiefe und Sinn. Ich bemühe mich darum, kein falsches Bild von mir entstehen zu lassen oder jemand zu sein, der ich gar nicht bin. Darum überlege ich nach wie vor gut, was ich so sage. Das wird oft verdreht.“

Foto: WENN.com