Dienstag, 09. Dezember 2014, 20:03 Uhr

Brooke Shields teilt gegen die "Momagers" aus. Die Mo-was?

Die einstige Hollywood-Ikone Brooke Shields hat einen Rundumschlag gewagt und kritisierte sogenannte ‘Momagers’ [Mütter die gleichzeitig die Manager ihrer Kinder sind], die sich im Ruhm ihrer Kinder baden.

Die Schauspielerin wurde am Anfang ihrer Karriere selbst von ihrer Mutter, Teri Shields, gemanagt und bewunderte deren Einstellung dem Showbusiness gegenüber. Sie findet aber, dass heutzutage zu viele Eltern, die ihre Kinder professionell betreuen, selbst zu gerne fotografiert werden und mindestens so gestylt, wie der eigene Nachwuchs herumlaufen.

Sie erklärte im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Telegraph’: “Wenn ich viele dieser jungen Mädchen heute anschaue, sehe ich Mütter, die die Aufmerksamkeit zu sehr genießen. Es geht um ihren Style und um ihr Aussehen – zumindest wirkt es von außen so. Was meine Mutter davon unterscheidet, ist, dass sie mutig war und für mich gekämpft hat, aber die ein, zwei Mal, die sie fotografiert wurde, hat sie es gehasst. Sie hat nicht versucht selbst noch ein sexy Mädchen zu sein – sie hat die ganze Aufmerksamkeit auf mich übertragen.” Die Mutter der 49-Jährigen ist damals dennoch unter Beschuss geraten, weil sie ihrer Tochter mit 11 Monaten den ersten Model-Job für Baby-Seife besorgte, außerdem spielte die junge Shields mit nur 12 Jahren im Film ‘Pretty Baby’ die Rolle einer Prostituierten. Aber die brünette Schönheit macht ihrer Mutter, die 2012 verstarb, keine Vorwürfe für irgendeine ihrer Entscheidungen.

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Der Star, der die Beziehung zu seiner Mutter in seinem neuen Buch ‘There Was A Little Girl: The Real Story of My Mother and Me’ aufarbeitet, verriet: “Ich kann meiner Mutter keine Schuld für das geben, was sie getan hat, denn was für ein Leben hätte dieses Kind aus Newark [New Jersey, USA] gehabt, dessen Eltern sich haben scheiden lassen, als es fünf Monate alt war? Wir wären bitterarm… Also ich verstehe den Ursprung von dem Ganzen.” (Bang)

Foto: WENN.com