Mittwoch, 10. Dezember 2014, 18:22 Uhr

Arme Angelina Jolie: Was ein großer US-Produzent wirklich von ihr denkt

Ein neuer Tag und wieder neue Nachrichten von den Sony-Hackern. Die ‘Guardians of Peace’, wie sie sich selbst nennen, haben jetzt nämlich einiges aus dem E-Mail-Verkehr des Großkonzerns im Netz veröffentlicht. Das berichtet das US-Promi-Portal ‘Radar Online’. Und dabei kommt die sonst von so vielen in den Himmel gelobte US-Schauspielerin und Regisseurin Angelina Jolie (39) gar nicht gut dabei weg.

Zumindest bei dem amerikanischen Filmproduzenten Scott Rudin (56), auf dessen Konto so erfolgreiche Werke wie ‘Grand Budapest Hotel’ (2014), ‘Captain Phillips’ (2013), ‘Der Diktator’ (2012) und ‘The Social Network’ (2010) gehen. Dieser bezeichnete die Frau von Brad Pitt (50) in einer E-Mail vom Februar dieses Jahres an Amy Pascal (56), Co-Vorsitzende von Sony angeblich als “gering talentierte, verzogene Göre”. Wie ‘Radar Online’ schreibt, wollte Rudin zu dieser Zeit, dass Regisseur David Fincher (52) sich nicht einem Projekt von Jolie, nämlich einer Verfilmung von ‘Cleopatra’ widmen, sondern sich stattdessen auf die Arbeit an dem Film über den Apple-Gründer Steve Jobs konzentrieren solle.

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Die Schauspielerin hätte angeblich unter anderem vorgehabt, am liebsten ihre ganze Familie in ‘Cleopatra’ mitwirken zu lassen. Die Reaktion von Rudin in der E-Mail an Pascal sei daher unmissverständlich: “Ich bin nicht [.] im Entferntesten daran interessiert, einem 180 Millionen Dollar Ego-Bad vorzusitzen, das für uns beide [Rudin und Fincher] ein Karriere entscheidendes Debakel werden wird, […]. Ich habe kein Verlangen, einen Film mit ihr [Jolie] zu machen oder irgendjemandem, der für sie arbeitet.” Dann legte der berühmte Filmproduzent aber noch eine “Schippe drauf”: “Sie ist ein Celebrity und das ist alles. Wir werden als Lachnummer der Branche enden und wir werden es verdient haben. Das ist so klar, wo das hingeht, dass ich nicht glauben kann, dass wir immer noch unsere Zeit damit verplempern.” Das war deutlich. Und es zeigt wieder mal: Hinter verschlossenen Türen ist in Hollywood also doch nicht alles so eitel Sonnenschein und nicht alle sind sich so grün, wie es oft den Anschein macht. (CS)

Foto: WENN.com