Freitag, 12. Dezember 2014, 16:07 Uhr

James Bond "Spectre": Budgetstreit und eine lesbische Schurkin

Der neue Bond-Streifen hat schon jetzt mit Uneinigkeiten über das Budgetzu kämpfen. ‘Sony‘ wurde im November Opfer von Hackern, seitdem werden vertrauliche Nachrichten zum 24. 007-Abenteuer öffentlich gemacht.

Eigentlich sollte der Film weit über 300 Millionen US-Dollar (ca. 240 Millionen Euro) kosten und damit der teuerste Bond aller Zeiten werden. Das gefiel den Studiobossen von MGM allerdings überhaupt nicht. So sollte Rechteinhaberin und Produzentin Barbara Broccoli laut ‘Hollywood Reporter’ einige Szenen ändern, um die Kosten zu drücken: “Lasst doch einfach den finalen Kampf im Regen weg” oder “benutzt doch drei statt vier Waggons für die Szene auf dem fahrenden Zug” hieß es unter anderem aus entsprechenden Mails von Präsident Jonathan Glickman. Broccoli soll sich zunächst geweigert haben.

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“Der Film muss auf den vergangenen Bond-Filmen aufbauen und die Erwartungen der Zuschauer erfüllen. Trotzdem sollten wir einige Abstriche machen. Es geht aber nicht darum, das Projekt für wenig Geld umzusetzen”, hieß es seitens MGM weiter. Währenddessen fanden seit Anfang Dezember im österreichischen Obertilliach in Osttirol streng geheime Vordrehs statt. Die Internetseite ‘chip.de’ berichtete zudem, dass eine der Bond-Girls, die diesmal von Léa Seydoux und Monica Bellucci verkörpert werden, auf der Seite des Bösewichts stehen wird und Frauen bevorzugt. Was schade für Bond-Darsteller Daniel Craig sein dürfte. Seydoux hat darin zumindest schon Erfahrung: In ‘Blau ist eine warme Farbe’ spielte die Französin sehr lange lesbische Sexszenen mit ihrer Filmpartnerin. Seit Montag (8. Dezember) wird ‘James Bond 007 – Spectre’ in den Pinewood Studios in London gedreht. In die deutschen Kinos soll der Streifen am 29. Oktober 2015 kommen.

Foto: WENN.com