Sonntag, 14. Dezember 2014, 19:15 Uhr

Lionel Richie: "Der Rassismus hört nie auf"

US-Soul-Star Lionel Richie (‘Say You, Say Me’) hat sich jetzt äußerst besorgt über die Rassenunruhen in der US-Kleinstadt Ferguson geäußert. “Ich war verwirrt. Als ich die ersten Bilder aus Ferguson sah, dachte ich: Das sind jetzt alte Aufnahmen, oder?! Vielleicht von den Rodney-King-Unruhen 1991”, sagte der 65-jährige Amerikaner der “Welt am Sonntag”.

Lionel Richie: "Der Rassismus hört nie auf"

Er habe zunächst nicht glauben wollen, dass diese Gewalt jetzt zum Ausbruch kam. “Aber Gewalt gegen Schwarze ist in den USA alltäglich. Das darf man nicht unter den Teppich kehren», sagt Richie. «Wir wollen alle gerne glauben, dass der Rassismus auf dem Rückzug ist, dass er vielleicht ganz verschwinden wird. Aber immer wieder erhebt er seinen scheußlichen Kopf. Der Rassismus hört nie auf.”

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In den USA kommt es seit Wochen zu Protesten gegen Polizeigewalt gegen Schwarze. Ein Auslöser ist der Tod des unbewaffneten schwarzen Teenagers Michael Brown in Ferguson im Staat Missouri. Todesschütze war ein weißer Polizist, der sich auf Notwehr berief und nicht bestraft wurde. (dpa)

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